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EU-Kommission zu Staatshilfen für Air Berlin „Wir stehen im konstruktiven Kontakt mit Deutschland“

Eine Übernahme durch Lufthansa will Ryanair verhindern: Die EU-Kommission reagiert auf die Beschwerde der irischen Airline und will sich nun die Staatshilfen für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin anschauen.
15.08.2017 - 23:04 Uhr Kommentieren
Der irische Billigflieger Ryanair hat gegen die Staatshilfen für Air Berlin Beschwerde bei den Kartellbehörden eingelegt. Quelle: Reuters
Air Berlin

Der irische Billigflieger Ryanair hat gegen die Staatshilfen für Air Berlin Beschwerde bei den Kartellbehörden eingelegt.

(Foto: Reuters)

Berlin Die EU-Kommission schaut sich die Staatshilfen für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin an. „Wir stehen in dieser Angelegenheit im konstruktiven Kontakt mit Deutschland“, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Die Kommission sei immer bereit, mit den Mitgliedsländern Pläne in Einklang mit den EU-Regeln zu diskutieren. Staatsbeihilfen, die den Wettbewerb in Europa verzerren, sind laut EU-Recht verboten.

Ryanair hatte zuvor mitgeteilt, gegen die Staatshilfen für Air Berlin vorzugehen und Beschwerde bei den Kartellbehörden einzulegen. Der Insolvenzantrag sei mit dem Ziel arrangiert worden, dass die Deutsche Lufthansa eine schuldenfreie Air Berlin übernehmen könne, erklärte der irische Billigflieger. Dies verstoße gegen deutsche und EU-Wettbewerbsregeln. Deshalb würden Bundeskartellamt und EU-Kommission aufgefordert, umgehend Schritte zu unternehmen.

Air Berlin hatte zuvor Insolvenz angemeldet. Nun springt die Bundesregierung mit einem 150 Millionen Euro schweren Kredit der KfW ein. Sie sorgt dafür, dass die chronische defizitäre Fluggesellschaft die nächsten drei Monate überbrücken kann und die Maschinen nicht am Boden bleiben müssen. Das Geld soll bis Ende November reichen.

Letztlich ruhen die Hoffnungen vor allem auf der Deutschen Lufthansa, die seit Längerem über die Übernahme von Teilen von Air Berlin verhandelt. Auch mit der Billigfluglinie Easyjet gebe es Gespräche, sagte ein Insider zu Reuters. Damit sollten vor allem die Start- und Landerechte von Air Berlin auf dem Heimatflughafen in Berlin sowie in Düsseldorf gesichert werden. „Ziel war es, Ryanair draußen zu halten“, sagte der Insider.

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