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Evonik zu schwach RAG-Stiftung steigt bei Verpackungsfirma ein

Die RAG-Stiftung versucht seit längerem, ihre Abhängigkeit vom Chemiekonzern Evonik zu reduzieren. Nun steigt sie bei Constantia Flexibles ein. Die Verpackungsfirma soll ein langfristiges Investment sein.
22.09.2015 - 19:56 Uhr
Die RAG-Stiftung soll ab 2019 für die Folgekosten des auslaufenden deutschen Steinkohlebergbaus aufkommen. Quelle: dpa
RAG-Chef Werner Müller

Die RAG-Stiftung soll ab 2019 für die Folgekosten des auslaufenden deutschen Steinkohlebergbaus aufkommen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die milliardenschwere RAG-Stiftung beteiligt sich am Verpackungshersteller Constantia Flexibles. Für 100 Millionen Euro erwirbt Maxburg Capital Partners eine elfprozentige Beteiligung an dem Unternehmen, wie der Constantia-Eigentümer Wendel am Dienstag mitteilte. An Maxburg ist die RAG-Stiftung als Ankerinvestor beteiligt.

Der französische Finanzinvestor Wendel hatte Constantia Ende 2014 übernommen und das Unternehmen dabei mit 2,3 Milliarden Euro bewertet. Die Firma stellt Verpackungen für die Nahrungsmittel- und Pharmabranche her und hat weltweit mehr als 8400 Beschäftigte.

Die RAG-Stiftung versucht seit längerem, ihre Abhängigkeit vom Chemiekonzern Evonik zu reduzieren. Sie hält knapp 68 Prozent an dem MDax-Konzern, der zugleich ihr größter Gewinnbringer ist. Die Stiftung soll ab 2019 für die Folgekosten des auslaufenden deutschen Steinkohlebergbaus aufkommen. So soll verhindert werden, dass der Steuerzahler die Belastungen trägt. Die verbliebenen Steinkohlezechen sind unter dem Dach der Stiftung gebündelt.

Wendel werde nach dem Anteilsverkauf mit 61 Prozent des Aktienkapitals bei einem investierten Gesamtkapital von 540 Millionen Euro der kontrollierende Aktionär von Constantia Flexibles bleiben, betonten die Franzosen. Die Beteiligung der H. Turnauer-Stifung liege unverändert bei 27 Prozent.

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    Die RAG-Stiftung sieht Constantia als langfristiges Investment an. Wendel und Maxburg schlossen eine 12-jährigen Stillhaltevereinbarung mit Wendel und haben vereinbart, bei bestimmten Entscheidungen ihr Stimmrecht gemeinsam auszuüben.

    • rtr
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