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Ex-Vossloh-Chef Schuchmann steigt bei der Zug-Finanzierung ein

Im Milliardenmarkt des Schienennahverkehrs will ein alter Haudegen aus der Bahn-Branche künftig auf der Finanzierungsseite mitmischen. Burkhard Schuchmann wird Cheff der neu gegründeten Alternative Rail Investments AG.
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Burkhard Schuchmann bekommt eine neue Aufgabe. Quelle: dpa

Burkhard Schuchmann bekommt eine neue Aufgabe.

(Foto: dpa)

DÜSSELDORF. Der 68-jährige Manager Burkhard Schuchmann, der aus dem Gemischtwarenladen Vossloh einen weltweit erfolgreichen Bahntechnik-Konzern in den Marktnischen der Branche machte, wurde zum Vorstandsvorsitzenden der neu gegründeten Alternative Rail Investments AG, Frankfurt, berufen. Das Unternehmen will in das Geschäft der Finanzierung neuer Nahverkehrszüge mit neuen, günstigen Konzepten einsteigen, sagte Schuchmann dem Handelsblatt.

Der langjährige Vossloh-Chef war vor fünf Jahren nach einem Zerwürfnis mit seinem Aufsichtsratsvorsitzenden Kajo Neukirchen in den Vorruhestand gegangen. Er betätigte sich dann als Winzer im fernen Georgien. Der Einstieg in die Finanzierung von Nahverkehrszügen kommt zu einem Zeitpunkt, da der Markt an Fahrt gewinnt, das Geld aber knapp ist.

Nach Branchenschätzungen wird in den nächsten fünf Jahren mehr als die Hälfte des Bahn-Nahverkehrs neu bei Eisenbahnunternehmen bestellt. Die Bahnbetreiber locken mehrjährige Verkehrsverträge in Millionenhöhe. Doch auf der anderen Seite stehen Investitionen für neue Züge in einer Größenordnung bis etwa zehn Milliarden Euro an.

Diese wurden bisher von Banken weithin über Fahrzeug-Leasinggesellschaften finanziert. Auf der Seite der staatlichen Besteller von Zugleistungen, den sogenannten Aufgabenträgern, wird seit längerem diskutiert, wie die hohen Finanzierungskosten gesenkt werden können.

Die Firma Schuchmanns will nun mit seinem Bahntechnik-Knowhow, speziellen Instandhaltungskonzepten und einem Finanzierungsmodell antreten, das unter bankenüblichen Kapitalkosten bleibt. Auf der Aufgabenträger-Seite werden die Aktivitäten seiner Firma mit Interesse verfolgt, sagte beispielsweise Kai Daubertshäuser vom Rhein-Main-Verkehrsverbund RMV. Man beobachte genau, ob sie bei den zurzeit anstehenden Auftragsvergaben zum Zuge kommt.

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