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Expansion geplant Fresenius baut Krankenhaussparte um

Der Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius stellt seine Krankenhaussparte neu auf. Statt des bisherigen Bereichs Fresenius ProServe soll es ab 2008 zwei neue Sparten im Konzern geben.

HB BAD HOMBURG. Zum 1. Januar 2008 würden die Unternehmensbereiche Fresenius Helios und Fresenius Vamed an die Stelle der Krankenhaussparte Pro Serve treten, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Mittwoch in Bad Homburg mit. Damit wird die Fresenius Gruppe künftig vier Unternehmensbereiche umfassen - neben Helios und Vamed gehören der im Dax notierte Dialysespezialist Fresenius Medical Care und der Spezialist für Ernährungs- und Infusionstherapien, Fresenius Kabi, dazu.

Helios ist für den Betrieb von bislang 58 Kliniken zuständig, Vamed ist Dienstleister für Krankenhäuser. Die Sparte Pro Serve kam 2006 auf einen Umsatz von 2,16 Mrd. Euro. „Mit der neuen Organisationsstruktur schaffen wir die Voraussetzungen für eine zielgerichtete Expansion“, sagte Fresenius-Chef Ulf Schneider. Damit werde der wachsenden Bedeutung des Krankenhausbereichs Rechnung getragen. Gleichzeitig würden die Abläufe gestrafft und die Transparenz für den Kapitalmarkt erhöht. Ein Unternehmenssprecher betonte, dies sei kein Schritt in Richtung eines Verkaufs. Es werde lediglich die Zwischenebene Pro Serve entfernt.

Im Zusammenhang mit der neuen Organisationsstruktur werden Francesco De Meo (43) Anfang 2008 für Fresenius Helios und Ernst Wastler (48) für den Unternehmensbereich Fresenius Vamed in den Vorstand der Fresenius AG eintreten. Das bisher für die Sparte Pro Serve zuständige Vorstandsmitglied Andreas Gaddum scheide aus dem Unternehmen aus. De Meo ist seit Mitte 2000 bei den Helios Kliniken für Personal und Recht zuständig und wird von 2008 an Hauptgeschäftsführer der Helios Kliniken GmbH. Wastler ist seit Mitte 2001 Vorstandsvorsitzender der Vamed AG.

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