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Expansion in Slowenien Fraport kauft Flughafen Ljubljana

Slowenien setzt den Privatisierungskurs auch unter der neuen Regierung fort: Fraport bekommt den Zuschlag für den Airport der Landeshauptstadt. Deutsche gelten auch als Favoriten für die Übernahme der Telekom Slovenije.
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Zukauf für Fraport: Der MDax-Konzern schlägt in Slowenien zu. Quelle: dpa

Zukauf für Fraport: Der MDax-Konzern schlägt in Slowenien zu.

(Foto: dpa)

Wien Der Flughafen Ljubljana wird von der Fraport AG erworben. Der MDax-Konzern erhielt heute von der slowenischen Staatsholding den Zuschlag für das wichtige Drehkreuz auf dem Balkan. Das Frankfurter Unternehmen erwirbt für 177 Millionen Euro 75,5 Prozent der Anteile am Aerodrom Ljubljana.

Mit dem Verkauf kommt die slowenische Regierung unter dem neuen Premier Miro Cerar ein wichtiges Stück des Weges bei der Privatisierung von 15 Staatsunternehmen voran. Insider in der slowenischen Hauptstadt berichten, dass der Verkaufsprozess schnell, effektiv und transparent abgelaufen ist. Das ist keine Selbstverständlichkeit auf dem Balkan. Bereits Anfang Juli hatten sich die Deutschen in einem internationalen Bieterverfahren durchgesetzt und in exklusive Gespräche getreten.

Bei Fraport ist die Freude über den Zuschlag groß. „Mit Ljubljana gewinnen wir eine weitere Flughafen-Beteiligung mit deutlichem Entwicklungspotenzial hinzu“, sagte Fraport-Chef Stefan Schulte am Mittwoch. Der Flughafen, nur 15 Auto-Minuten vom Zentrum der slowenischen Hauptstadt entfernt, ist freilich noch bescheiden. Im Jahr 2013verzeichnete er ein Passagiervolumen von rund 1,3 Millionen Fluggästen. Im Jahr zuvor waren es rund 1,2 Millionen.

Der Flughafen Ljubljana passt gut zu Fraport. Er ist auch Heimatflughafen der Adria Airways, die, wie die in Frankfurt ansässige Lufthansa, Mitglied der Star Alliance ist. Von der slowenischen Hauptstadt gibt es traditionell viele Weiterflugmöglichkeiten in die Staaten des Balkan.

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