Exportschlager Hasen für Australien

Ostern ist auch ein Fest für die Süßwaren-Branche: Zu keiner anderen Jahreszeit wird in Deutschland so viel Schokolade genascht. In der Verbrauchergunst ganz oben steht auch in diesem Jahr der klassische Schoko-Hase.
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Mehr Osterhasen als Weihnachtsmänner

MünchenZu Ostern warten in diesem Jahr so viele Schokoladen-Hasen wie noch nie in den Geschäften auf Abnehmer: Rund 213 Millionen Exemplare hat die deutsche Süßwarenindustrie hergestellt. Das ist ein Rekord, wie der Chef des Süßwarenhandelsverbands Sweets Global Network, Hans Strohmaier, der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Rund 40 Prozent davon gehen in den Export und erfreuen Kinder, aber auch erwachsene Oster-Fans in der weiten Welt. Wichtige Exportländer sind beispielsweise Frankreich, Österreich, Tschechien und Polen, aber auch bis in die USA und sogar nach Australien werden die langohrigen Schoko-Figuren geliefert.

Auch angesichts des kühlen Wetters in Deutschland in den vergangenen Tagen hofft die Branche auf leicht steigende Umsätze. Wärme dämpft nämlich üblicherweise den Appetit auf Süßigkeiten und vor allem auf Schokolade. Genau sagen könne man das aber erst nach Ostern, weil sich die meisten Verbraucher erst unmittelbar vor den Feiertagen eindecken, sagte Strohmaier.

Neue Leckereien, die garantiert dick machen
Mehr als 1.500 Aussteller aus 65 Ländern
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Zum 45. Mal ist sie zu Gast in Köln, die Internationale Süßwarenmesse ISM. Nur Fachbesucher haben Zutritt, davon kamen im letzten Jahr aber reichlich: Rund 35.000 Einkäufer, Importeure und Handelsvertreter der Branche aus etwa 140 verschiedenen Ländern reisten in die Domstadt.

Quelle: Kölnmesse

Trendthemen: Snacking und To Go
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Die ISM gilt als wichtigste Plattform für den Handel mit Süßwaren und Snacks. Neben den klassischen, zeitlosen Produkten bestimmen jedes Jahr auch einige Trends das Sortiment. Die „Mahlzeit zwischendurch“ erweitert das

Angebotsspektrum der ISM 2015, ebenso wie das „Snacking“. Acht Neuheiten, mit denen Sie garantiert Hüftgold anlegen.

Neuheit 1: Chio Dip Honey Jalapeño
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Chio wirft mit „Honey Jalapeño“ einen neuen Dip für Tortilla Chips auf den Markt. Die Kombination von milder Jalapeño und süßem Honig soll vor allem junge Tortilla-Fans erreichen.

Quelle: Mattis Steinebrunner

Neuheit 2: Trolli Fast Fruit
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Unangefochtene Verkaufsschlager von Trolli seien die Apfel- und Pfirsichringe, sowie die sauren Glühwürmchen, berichtet Annett Sachs, Pressesprecherin des Unternehmens. Nun kommen noch „Fast Fruit“, Kaubonbons mit 40 Prozent Fruchtanteil, dazu.

Quelle: Mattis Steinebrunner

Neuheit 3: Trolli Bunte Kuh
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„Verrückt passt zu Trolli“, erzählt Sachs weiter. Verrückt ist auch eine weitere Neuheit des Herstellers. Mit der „bunten Kuh“ wagt Trolli den Schritt in die vegetarische Süßwarenwelt. Die „bunte Kuh“ gibt es in den Geschmacksrichtungen Zitrone, Erdbeere, Limette, Kirsche, Blutorange oder Rote Grütze.

Quelle: Mattis Steinebrunner

Neuheit 4: Pombär Ampelmännchen
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Während Trolli Erfolg mit seinen süßen Versuchungen hat, ist Pombär für seine lustigen Bärchen-Chips bekannt. Nun kommt die limitierte Edition „Ampelmännchen. „Ampelmännchen sind ein Sympathieträger, warum soll man sie nicht auch knabbern“, erklärt eine Sprecherin die lustigen Chips.

Quelle: Mattis Steinebrunner

Neuheit 5: Funny Frisch Kessel Chips
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Aber auch herkömmliche Chips kommen gut bei den Kunden an. Funny Frisch bringt eine neue Sorte der Kessel Chips auf den Markt: Sour Cream & Spring Onion – mit viel Kalorien. 504 Kalorien pro 100 Gramm hat allein die Kesselchips-Sorte „Honey BBQ“. Zum Vergleich: Ein 100-Gramm-Apfel hat gerade einmal 54 Kalorien.

Quelle: Mattis Steinebrunner

Die Verkaufspreise hätten wegen der gestiegenen Preise für Rohstoffe wie Kakao und Kakaobutter leicht angezogen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Handel gut 414 Millionen Euro mit Schoko-Überraschungen fürs Osternest.

Der Renner ist auch in diesem Jahr der klassische Schoko-Hase - ob als stehende oder sitzende Figur, ob nostalgisch, frech oder mit exotischen Tier-Prints. Schon länger haben die Hasen aber auch Gesellschaft bekommen von Hennen, Küken, Lämmern und anderen zur Osterzeit passenden Figuren aus Schokolade. Aber auch die Fruchtgummi- und Gebäckhersteller und mittlerweile auch die Hersteller salziger Snacks warten mit österlichen Naschereien und Knabbereien auf.

Für die Schokoladen-Hersteller ist Ostern die umsatzträchtigste Zeit des Jahres. Im Rennen um die Verbrauchergunst haben die Hasen-Figuren auch im Vergleich zu Schoko-Weihnachtsmännern schon länger die Nase deutlich vorn: Im vergangenen Jahr kamen nur 146 Millionen Weihnachtsmänner aus Schokolade in den Handel im In- und Ausland.

  • dpa
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