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Expresssendungen Deutsche Post hebt Preise an

Die Deutsche Post nimmt eine „Preisanpassung“ vor – selbstverständlich nach oben. Expresssendungen in Deutschland und anderen Ländern werden ab 2016 teurer. Doch auch die Konkurrenz erhöht ihre Preise
25.09.2015 - 13:28 Uhr
Expressendungen mit der deutschen Post werden ab 2016 teurer. Quelle: dpa
Durchschnittlich 3,9 Prozent nach oben

Expressendungen mit der deutschen Post werden ab 2016 teurer.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Express-Sendungen werden für Kunden der Deutschen Post im kommenden Jahr teurer. Die Tochter DHL Express werde die Preise in Deutschland 2016 um durchschnittlich 3,9 Prozent erhöhen, kündigte die Post am Freitag an. Aber auch in anderen Ländern will DHL Express mehr verlangen, diese „Preisanpassungen“ seien aber von Land zu Land unterschiedlich, je nach den Bedingungen vor Ort. Unklar ist aber noch, was die Post beim Briefporto für die Verbraucher in Deutschland im kommenden Jahr plant.

Das Kerngeschäft der Sparte DHL Express umfasst internationale Kurier- und Express-Sendungen. Die Preiserhöhung solle helfen, in das globale Express-Netzwerk zu investieren, hieß es weiter. Aber nicht nur die Post dreht bei Express-Sendungen an der Preisschraube.

So verschachtelt sind die Dax-Konzerne
Platz 10: Daimler (327 voll konsolidierte Gesellschaften)
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Der Stuttgarter Automobilriese konzentriert sich seit einigen Jahren wieder voll auf das organische Wachstum in seinem Kerngeschäft mit hochwertigen Autos und Lkws. Die Zahl der konsolidierten Konzerngesellschaften ist in den letzten Jahren leicht geschrumpft.

(Foto: ap)
Platz 9: RWE (341)
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Der Essener Energiekonzern, dem die Erträge aufgrund der Energiewende wegbrechen, sucht auf allen Ebenen nach Einsparpotenzial. Dabei hat man auch die gesellschaftsrechtliche Struktur entdeckt. Die Zahl der GmbHs und AGs im RWE-Reich soll deutlich sinken

(Foto: dpa)
Platz 8: Continental (344)
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Der Automobilzulieferer gehört mit 344 konsolidierten Firmen zwar noch zu den Top-10 der Dax-Konzerne, befindet sich aber bereits deutlich auf dem Weg zu übersichtlicheren Rechtsstrukturen. Seit 2010 ist der Konsolidierungskreis bereits um ein Fünftel geschrumpft.

(Foto: dpa)
Platz 7: Linde (535)
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Der erfolgreiche Industriegase-Konzern wirkt mit seiner rechtlichen Struktur relativ kleinteilig. Das dürfte unter anderem daran liegen, dass viele seiner Onsite-Anlagen, die auf dem Gelände von Kunden laufen, als eigenständige Gesellschaften betrieben werden. Nicht zuletzt die Übernahme von Lincare in den USA hat dafür gesorgt, dass sich der Konsolidierungskreis in den letzten vier Jahren um rund ein Zehntel vergrößerte.

(Foto: dpa)
Platz 6: Thyssen-Krupp (546)
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Der Stahl- und Maschinenbaukonzern gehört gemessen an der Zahl der Einzelfirmen und auch in Relation zum Umsatz zu den komplexeren Firmen im Dax. Der Trend geht aber bereits deutlich in Richtung einfacherer Strukturen, bedingt auch durch Desinvestitionen. Vor vier Jahren hatte der Konzern noch 150 Firmen mehr konsolidiert.

(Foto: dapd)
Platz 5: Siemens (604)
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Auch Siemens gehört nach wie vor zu den relativ komplexen Großkonzernen, obwohl sich der Münchner Elektro-Riese in den letzten Jahren bereits verkleinert hat, etwa durch die Abspaltung von Osram. Angesichts von mehr als 600 Firmen im Konzern dürfte aber noch Spielraum zur Vereinfachung bestehen.

(Foto: dpa)
Platz 4: Heidelberg Cement (744)
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Deutschland größter Baustoffkonzern hat die Zahl seiner Konzerngesellschaften in den letzten Jahren bereits deutlich reduziert, bewegt sich mit 744 Einheiten aber immer noch in der Spitzengruppe. Die hohe Zahl ist dabei nicht untypisch für den Baustoffsektor; Konkurrenten wie Lafarge haben noch größere Konsolidierungskreise. Vor allem das Transportbeton-Geschäft wird über viele kleine lokale Gesellschaften betrieben.

(Foto: ap)

Auch Konkurrent FedEx will Kunden verstärkt zur Kasse bitten. Hier sollen die Preiserhöhungen im Mittel bei 4,9 Prozent liegen, hatte der US-Konzern bereits Mitte September angekündigt.

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