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Fährunternehmen Scandlines-Deal liegt auf Eis

Sie bleiben auf dem Geschäft sitzen: 3i und Allianz Capital Partners werden das Fährunternehmen Scandlines nicht los, die Bieter wollen nur weit unter Kaufpreis zahlen – so hängt das Geschäft offenbar fest.
05.07.2013 - 11:32 Uhr Kommentieren
Keiner reißt sich um Scandlines, da kann das Fährschiff „Prins Joachim“ noch so beeindruckend aussehen, wie es hier in Warnemünde einläuft. Quelle: dpa

Keiner reißt sich um Scandlines, da kann das Fährschiff „Prins Joachim“ noch so beeindruckend aussehen, wie es hier in Warnemünde einläuft.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Verkaufspläne für die Fährgesellschaft Scandlines werden wohl vorerst auf Eis gelegt. Die Eigentümer 3i und Allianz Capital Partners hätten sich mit dem letzten verbliebenen Interessenten TPG bislang nicht auf einen Preis einigen können, sagte eine mit dem Prozess vertraute Person am Freitag. Der Finanzinvestor biete 1,3 Milliarden Euro, während die Eigner mindestens 1,4 Milliarden Euro forderten. Daher sei es wahrscheinlich, dass der Prozess vorerst gestoppt werde. Keiner der Beteiligten äußerte sich zu den Informationen.

Der Chef des dänischen Scandlines-Wettbewerbers DFDS zeigte derweil Interesse an Teilen der Fährgesellschaft, obwohl sein Unternehmen vor Kurzem offiziell aus dem Bieterprozess ausgeschieden war. Scandlines verdiente 2012 vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 193 Millionen Euro, sechs Prozent mehr als im Vorjahr. In Zukunft muss sich das Unternehmen vor allem wegen eines geplanten Tunnels zwischen Deutschland und Dänemark auf härtere Zeiten einstellen. Ab 2020 sollen den Plänen zufolge Autos und Züge durch einen Tunnel im Fehmarnbelt verkehren, was die Fährbetreiber treffen würde.

Die Private-Equity-Tochter der Allianz und 3i hatten 2007 gemeinsam mit dem damaligen Minderheitsinvestor Deutsche Seereederei noch 1,5 Milliarden Euro für die Firma bezahlt. 2010 wurde die Deutsche Seereederei herausgekauft. Seitdem halten ACP und 3i jeweils 50 Prozent an Scandlines.

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