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Fahrdienst-App Kartellamt begrüßt Uber auf dem Taximarkt

Mit dem Taxi-Gewerbe in Deutschland liegt Uber im Clinch. Viele Großstädte gehen gegen der US-Fahrdienst vor, weil Genehmigungen fehlen. Doch einem gefällt Uber: dem Leiter des Kartellamts.
04.10.2014 - 03:55 Uhr Kommentieren
Konkurrenz belebt das Geschäft – oder nicht? Die Logos von Uber und der Taxi-Vermittlung auf einem Smartphone. Quelle: dpa

Konkurrenz belebt das Geschäft – oder nicht? Die Logos von Uber und der Taxi-Vermittlung auf einem Smartphone.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Das Bundeskartellamt hat den Eintritt des US-Fahrdienstanbieters Uber in den deutschen Taximarkt begrüßt.

"Uber hat Bewegung in den Markt gebracht, mehr Wettbewerb kann dem Taxigeschäft nicht schaden", sagte Behördenchef Andreas Mundt der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf vom Samstag. Allerdings profitiere das Unternehmen "auch davon, dass es den strengen Regularien für das traditionelle Taxiwesen nicht ausgesetzt ist".

Daher sei es angebracht, "eine liberalere Ausgestaltung der bisherigen Regulierung zu diskutieren", sagte Mundt. Konkret sei denkbar, Ortskenntnisse bei Taxifahrern nicht mehr so scharf zu prüfen. "Navigationssysteme sind ein gutes Beispiel dafür, dass auch technische Weiterentwicklungen Deregulierungen nahelegen können", sagte Mundt.

Uber stützt sich teils auf ein neues Geschäftsmodell, bei dem es Fahrgäste an private Fahrer vermittelt. Beide Seiten werden über eine App koordiniert, die Preise des Angebots namens UberPop liegen in der Regel unter denen für reguläre Taxifahrten.

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    Dieser Service ist jedoch höchst umstritten. Fahrer, die andere Personen gewerblich befördern wollen, brauchen in Deutschland eine Genehmigung. Anbieter am Markt müssen sich außerdem um eine Konzession bemühen. Deshalb gehen mehrere Großstädte in Deutschland gegen den Dienst vor.

    • afp
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