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Uber-Chef Dara Khosrowshahi

Der Vorstandsvorsitzender von Uber auf der Digital-Life-Design: "Wir hatten einen sehr schlechten Start in Deutschland".

(Foto: dpa)

Fahrdienst-Vermittler Zu schnell gewachsen - Uber-Chef Khosrowshahi gibt Fehlstart in Deutschland zu

Uber wollte zu schnell expandieren - und legte deshalb in Deutschland einen Fehlstart hin. Das gab der Chef der Fahrvermittlung jetzt in Berlin zu.
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BerlinUber-Chef Dara Khosrowshahi will beim Neustart in Deutschland Fehler der Vergangenheit vermeiden. „Wir hatten einen sehr schlechten Start in Deutschland, und wir sind hier, um einen neuen Ansatz umzusetzen“, sagte Khosrowshahi am Dienstagabend in Berlin. Der Fahrdienst-Vermittler will demnächst Gespräche mit Vertretern einzelner Städten und Bundesländer über Kooperationen aufnehmen.

Uber hatte bei seiner aggressiven globalen Expansion zunächst auch in Europa sein in den USA erfolgreiches Modell eingeführt, bei dem Privatleute in ihren eigenen Autos Fahrgäste befördern. In Deutschland hatten Taxizentralen aus mehreren Großstädten gegen das auf private Fahrer setzende Angebot geklagt, weil die Fahrer und Uber keine Genehmigung zur Personenbeförderung haben. Uber stellte nach Gerichtsverfahren das Geschäftsmodell in Europa ein. Der Dienst ist in Deutschland derzeit nur als Vermittler von Taxis und Mietwagen mit Chauffeur in Berlin und München aktiv.

Letztlich habe sich Uber von einem Unternehmen, das jeder respektiert habe und nutzen wollte, zu der Firma mit den Problemen entwickelt, von der jeder gehört habe, so Khosrowshahi. Details nannte der 49-Jährige nicht. Uber war unter seinem Vorgänger Travis Kalanick unter anderem wegen der aggressiven Expansionspolitik, sexueller Belästigung und einem Datenskandal in den Schlagzeilen gelandet

„Wollen neuen Ansatz umsetzen“ – Uber plant Neustart in Deutschland

Der neue Kurs unter dem seit vergangenem Herbst amtierenden Khosrowshahi ist, Uber zu einer App auszubauen, die verschiedenste Verkehrsmittel empfiehlt. „Autos werden für uns die gleiche Rolle spielen, wie einst Bücher für Amazon“, sagte der Uber-Chef bei einem Empfang vor Beginn der Digitalkonferenz Axel Springer NOAH Berlin. Uber könnte den Nutzer in Zukunft auch empfehlen, den Weg zu Fuß zu laufen oder die U-Bahn zu nehmen. Es gehe darum, den besten Weg von A nach B vorzuschlagen.

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  • dpa
  • rtr
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