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Familienholding Haniel sieht sich für Zukäufe gerüstet

Die Duisburger Familienholding Haniel sucht weitere Übernahmeziele. Der Verkauf der Beteiligung am Pharmahändler Celesio ermögliche es, neue Geschäftsbereiche aufzubauen. Auch das Umsatzwachstum dürfte dazu beitragen.
29.08.2014 - 11:38 Uhr Kommentieren
Der Hauptsitz des Mischkonzerns Haniel. Die auf eine mehr als 250-jährige Geschichte zurückblickende Duisburger Unternehmerdynastie musste zuletzt Milliardenverluste verkraften. Quelle: dpa

Der Hauptsitz des Mischkonzerns Haniel. Die auf eine mehr als 250-jährige Geschichte zurückblickende Duisburger Unternehmerdynastie musste zuletzt Milliardenverluste verkraften.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Duisburger Familienholding Haniel ist weiter auf der Suche nach Übernahmezielen. Mit einem Veräußerungsgewinn von 698 Millionen Euro aus dem Verkauf der Beteiligung am Pharmahändler Celesio im Rücken sei Haniel nun verstärkt auf der Suche nach neuen Geschäftsbereichen, bekräftigte das Unternehmen am Freitag. Im ersten Halbjahr konnte Haniel Umsatz und operatives Ergebnis steigern - vor allem der Stahlhändler ELG legte zu. Zu Haniel gehört zudem die Hygiene-Tochter CWS Boco, der Konzern hält auch Beteiligungen an dem Handelsriesen Metro und dem Versandhändler Takkt. Haniel-Chef Stephan Gemkow hatte angekündigt, Mittelständler mit Perspektive kaufen zu wollen. Diese sollen abseits des Handels tätig sein. Hier lag in der Vergangenheit der Schwerpunkt der Haniel-Beteiligungen und hier häuften sich auch die Risiken.

Im Halbjahr konnte Haniel einen Gewinnsprung verbuchen - das Ergebnis nach Steuern der Haniel-Gruppe legte durch den Celesio-Anteilsverkauf von 84 auf 564 Millionen Euro zu. Der Umsatz stieg um über sieben Prozent auf 2,02 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr hob Gemkow auch wegen der Zuwächse beim Stahlhändler ELG seine Prognose an. Haniel sei zuversichtlich, das Geschäftsjahr 2014 „mit einem Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Bereich und deutlich gesteigertem operativen Ergebnis sowie Nachsteuerergebnis abschließen zu können“, sagte Gemkow. Zuvor hatte er unter anderem „ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich“ erwartet.

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