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Fast-Food-Kette Wachstum von McDonald's in den USA schwächt sich ab

Der US-Fast-Food-Riese ist langsamer gewachsen, als von Analysten erwartet. Das Unternehmen muss sich zunehmend gegen lokale Konkurrenz behaupten.
Update: 30.01.2019 - 14:57 Uhr Kommentieren
Das Fastfood-Unternehmen verzeichnete 2018 das geringste Umsatzwachstum seit fast zwei Jahren. Quelle: dpa
McDonald's

Das Fastfood-Unternehmen verzeichnete 2018 das geringste Umsatzwachstum seit fast zwei Jahren.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Fastfood-Kette hat in ihren US-Lokalen im vierten Quartal das geringste Umsatzwachstum seit fast zwei Jahren verzeichnet. Das Unternehmen leidet unter dem zunehmenden Wettbewerb mit örtlichen Restaurants und anderen Ketten. Der Erlös in den Geschäften in den USA, die seit mindestens 13 Monaten geöffnet sind, legte um 2,3 Prozent zu – weniger als Analysten erwartet hatten.

Der Nettogewinn stieg indes auf 1,42 Milliarden Dollar von knapp 699 Millionen vor Jahresfrist, als die US-Steuerreform belastet hatte. Vor allem dank Sonderangeboten und neuer Bestellservices hat McDonald's im Weihnachtsquartal viele neue Kunden angelockt.

Der von Analysten stark beachtete Absatz in Filialen, die seit mindestens 13 Monaten geöffnet sind, stieg weltweit um 4,4 Prozent – es war bereits das vierzehnte Quartal mit einem Zuwachs in Folge.

Im Fast-Food-Land Amerika machen McDonald's zahlreiche Rivalen das Leben schwer, darunter etablierte Kontrahenten wie Burger King oder Wendy's, aber auch aufstrebende Ketten wie Shake Shack. McDonald's versucht, die Angreifer mit modernisierten Filialen, Bestell-Apps, Selbstbedienungssäulen und Rabatten auf Distanz zu halten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte McDonald's die vergleichbaren Verkäufe weltweit um deutliche 4,5 Prozent. „Unsere Leistung 2018 war stark“, kommentierte Konzernchef Steve Easterbrook. An den Finanzmärkten wurden die Zahlen indes eher verhalten aufgenommen - die Aktie geriet vorbörslich zunächst leicht ins Minus.

Der Umsatz von McDonald's sank im vierten Quartal um gut drei Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar. Im Gesamtjahr 2018 gab es einen Rückgang um rund acht Prozent auf 21,0 Milliarden Dollar. Allerdings nimmt die Schnellrestaurantkette hier bewusst Abstriche in Kauf, da viele Filialen gezielt an Franchise-Nehmer abgegeben werden.

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  • dpa
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