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Finanzierung über den Kapitalmarkt geplant ARD interessiert sich für Filmbibliothek der Kirch Media

Die ARD will einem Bericht zufolge für die Filmbibliothek der Kirch Media mitbieten. Gelänge ihr der Deal würde sie zum wichtigsten Filmlieferanten für den Konkurrenten ProsiebenSat1.

Die ARD will offenbar in den Bieterwettstreit um die Filmbibliothek des früheren Medienunternehmers Leo Kirch einsteigen. Der öffentlich-rechtliche Sender wolle dabei neben den nationalen und internationalen Filmrechten auch die langfristigen Lieferverträge mit ProsiebenSat1 |PSM 16,34 -0,67%| übernehmen, berichtet das Nachrichtenmagazin «Spiegel» am Sonnabend vorab. Die ARD würde so zum größten Filmlieferanten der konkurrierenden Senderfamilie.

Als Bieter solle die Münchener Einkaufsgesellschaft der ARD, Telepool, auftreten. Neben Telepool interessieren sich dem Bericht zufolge auch der Filmrechtehändler Herbert Kloiber, der ehemalige Kirch-Manager Jens Richter und der Filmproduzent Constantin für Teile der Filmbibliothek.

Zur Finanzierung der Filmbibliothek wolle sich die ARD eines Tricks bedienen, hieß es weiter: Um Kritikern der geplanten Gebührenerhöhung der öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Anstalten keinen weiteren Zündstoff zu bieten, soll die Finanzierung dem Bericht zufolge über den Kapitalmarkt abgewickelt werden – unter anderem über die Gläubigerbanken der Kirch Media.

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