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Finanzinvestor am Ziel KKR übernimmt Küchengerätehersteller WMF

Es war lange unklar, ob die Aktionäre mitspielen würden. Nun ist es dem Hertha-BSC-Finanzinvestoren KKR gelungen, die Württembergische Metallwarenfabrik komplett zu übernehmen. Die Beschäftigten sehen das mit Sorge.
28.08.2014 - 12:43 Uhr Kommentieren
Sie sträuben sich gegen die neue Führung: Mitarbeiter des Haushaltswarenherstellers WMF protestieren im Juli gegen die Übernahme durch KKR. Quelle: dpa

Sie sträuben sich gegen die neue Führung: Mitarbeiter des Haushaltswarenherstellers WMF protestieren im Juli gegen die Übernahme durch KKR.

(Foto: dpa)

Der schwäbische Traditionskonzern WMF wird unter seinem Eigentümer KKR von der Börse verschwinden. Der US-Finanzinvestor hat sein Ziel einer Komplettübernahme des Besteck-Herstellers erreicht, wie das Unternehmen am Mittwoch erklärte. Nach anfänglichem Zögern verkauften genug Vorzugsaktionäre ihre Papiere, sodass mit dem zweiten WMF-Großaktionär, dem Finanzinvestor FIBA eine Beteiligungsquote von etwa 90,3 Prozent erreicht werde. Die übrigen Aktionäre sollen gegen eine Abfindung herausgedrängt werden, sodass die Firma von der Börse genommen werden kann.

Die 1853 gegründete Württembergische Metallwarenfabrik aus dem schwäbischen Geislingen war vor fast 130 Jahren an die Börse gegangen. Zunächst wollten sich zu wenige Aktionäre von ihren Anteilsscheinen trennen, sodass der US-Investor sein Angebot zuletzt um fünf auf 58 Euro erhöht hatte.

KKR hatte die Mehrheit von WMF vor zwei Jahren übernommen und will künftig bei dem Haushaltswaren- und Kaffeemaschinen-Hersteller durchregieren. Zurzeit läuft ein Umbauprogramm, das mit dem Abbau von mehr als 600 Stellen verbunden ist - rund zehn Prozent der Belegschaft. In den ersten sechs Monaten des Jahres sank der Umsatz auf 463 (Vorjahr: 467) Millionen Euro. Der Verkauf der Billig-Haushaltsgeräte-Tochter Princess ließ das operative Ergebnis (Ebit) auf 27,6 (17,7) Millionen Euro steigen.

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