Fitbit Fitness-Spezialist streicht Jobs

Das Weihnachtsgeschäft lief schlechter als erwartet: Der bisher führende Anbieter von Fitnessarmbändern wird sich deswegen von rund 110 Mitarbeitern trennen. Das Unternehmen muss gegen starke Konkurrenz ankämpfen.
Kommentieren
Fitbit blickt auf ein enttäuschendes Weihnachtsquartal zurück. Quelle: dpa
Fitnessarmbänder

Fitbit blickt auf ein enttäuschendes Weihnachtsquartal zurück.

(Foto: dpa)

San FranciscoDer Fitness-Spezialist Fitbit greift nach einem unerwartet schwachen Weihnachts-Geschäft zu Stellenstreichungen. Rund 110 Mitarbeiter - sechs Prozent der Belegschaft - sollen ihre Jobs verlieren, wie die Firma aus San Francisco am Montag mitteilte. Insgesamt sollen die jährlichen laufenden Kosten um rund ein fünftel auf 850 Millionen Dollar gekappt werden.

Das wichtige Weihnachtsquartal lief viel schlechter als der bisher führende Anbieter von Fitnessbändern selbst erwartet hatte. Fitbit habe 6,5 Millionen Geräte abgesetzt - nach 8,2 Millionen im Vorjahresquartal. Der Umsatz werde in einer Spanne von 572 bis 580 Millionen Dollar liegen - während das Unternehmen 725 bis 750 Millionen Dollar in Aussicht gestellt hatte. Im Weihnachtsgeschäft 2015 hatte Fitbit noch um 92 Prozent auf 712 Millionen Dollar gesteigert. Die Fitbit-Aktie verlor in einer ersten Reaktion am Montag mehr als zwölf Prozent.

Diese Gadgets vermessen Ihren Körper
Für jedermann
1 von 9

Was macht mein Herz, wie schlafe ich und bewege ich mich genug? Polars Activity Tracker A360 ist ein dezenter Begleiter über 24 Stunden

Für Abnehmwillige:
2 von 9

Der Healbe erspart dem Nutzer, was andere Activity Tracker brauchen: Die Eingabe der verzehrten Kalorien. Das errechnet das 300 Dollar teure Band selber, ebenso den Stresslevel der vergangenen 24 Stunden.

Für aktive Nichtsportler:
3 von 9

An dritter Stelle ist das Symbol für die Zahl der Treppenstufen, die der Nutzer zurückgelegt hat. Ein Höhenmesser ermöglicht diese Angabe in der Garmin Vivoative HR, die auch die Herzfrequenz am Arm misst.

Für Laufpedanten:
4 von 9

Das portugiesische Unternehmen Kinematix stellt den Tune her, eine Sohle mit Sensoren, die misst, wie der Läufer seinen Fuß bewegt.

Für ambitionierte Schwimmer:
5 von 9

Der Freebee Arc richtet sich speziell an Schwimmer und misst Kalorienverbrauch und andere Daten in allen vier Schwimmstilen.

Für sehr ambitionierte Schwimmer:
6 von 9

Auch der XMetrics Pro des gleichnamigen italienischen Herstellers ist für ambitionierte Schwimmer. Am Hinterkopf misst er die Bewegung und gibt üben Kopfhörer Rückmeldung über den Schwimmstil.

Für Angeber:
7 von 9

1000 Stück werden von diesem Smartshoe von Digitsole hergestellt. Er zieht sich automatisch zu, heizt, zählt die Schritt und soll die verbrauchten Kalorien ermitteln. So lange man ihn trägt.

Das Fitbit-Geschäft lief schon im Jahresverlauf 2016 zäher und die Prognose für das Weihnachtsquartal war bereits reduziert worden. Der Pionier bei Fitnessbändern, die Schritte, verbrauchte Kalorien und Puls messen, gerät in eine Zange: Bei günstigen Geräten greifen chinesische Konkurrenten wie Xiaomi an, im oberen Preissegment brachte Apple pünktlich zum Weihnachtsgeschäft seine erneuerte Computer-Uhr Apple Watch auf den Markt.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Fitbit: Fitness-Spezialist streicht Jobs"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%