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Flugbranche Air Berlin spart sich ungesund

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat ihren Sparkurs im Oktober fortgesetzt. So steigt zwar der Erlös pro Sitzplatz. Aber das führt auf der anderen Seite zu sinkenden Passagierzahlen.

HB DÜSSELDORF. Air Berlin bekommt die angespannte Wirtschaftslage immer stärker zu spüren. Die Fluggesellschaft hat ihren Sparkurs im Oktober erfolgreich fortgesetzt. Durch die Streichung unrentabler Strecken und den Einsatz kleinerer Flugzeuge verbesserten sich die Erlöse pro Sitzplatzkilometer um 21 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte.

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft habe ihr Angebot um rund 80 000 Plätze reduziert. Daher sank die Zahl der Passagiere um 4,4 Prozent auf 2,7 Millionen. Die Auslastung ging um 1,6 Prozentpunkte auf 80,1 Prozent zurück.

Das Unternehmen hatte nach zwei Gewinnwarnungen für das laufende Jahr einen Sparkurs eingeleitet und seine Kapazitäten sukzessive ausgedünnt.

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