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Fluggesellschaft Alitalia-Chef geht nach nur einem Jahr

Die italienische Fluggesellschaft hat ihren Verlust vervierfacht – und verliert ihren Chef. Die Fluggesellschaft versucht seit langem ihr Geschäft zu stabilisieren. Hoffnung ruht auf einer neuen Finanzierungsrunde.
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Eine Alitalia-Maschine im Landeanflug (Archiv). Quelle: Reuters

Eine Alitalia-Maschine im Landeanflug (Archiv).

(Foto: Reuters)

Rom Vorstandschef Andrea Ragnetti legt sein Amt bei der italienischen Fluggesellschaft Alitalia nieder. Nach nur einem Jahr an der Spitze des Unternehmens gibt er auf, teilte Alitalia am späten Montagabend mit. Der Konzern meldete für 2012 gleichzeitig einen Verlust, der viermal höher war als noch 2011.

Die Verluste klettertetn von 69 Millionen Euro auf 280 Millionen Euro. Verwaltungsratschef Roberto Colaninno übernimmt die Führung des Unternehmens kommissarisch bis ein neuer Kandidat gefunden ist.

Im vergangenen Jahr war Ragnetti angeheuert worden, um um eine laufende Sanierung des Unternehmens fortzuführen. Verwaltungsratschef Colannio hatte die Fluggesellschaft im Jahr 2008 mit seiner Investorengruppe CAI übernommen, zu der die Bank Intesa Sanpaolo und der Autobahnbetreiber Atlantia gehören. Er hatte dann Alitalia mit dem kleineren Wettbewerber Air One zusammengeführt. An Alitalia ist aber auch der Konkurrent Air France-KLM mit 25 Prozent beteiligt.

Alitalia teilte weiter mit, dass der Umsatz im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro stieg und im vierten Quartal erstmals seit langem wieder keine Verluste eingeflogen habe. Zuletzt hatte der Verwaltungsrat der Begabe einer Wandelanleihe mit einem Volumen von 150 Millionen Euro zugestimmt, um ein 2015 auslaufendes Darlehen abzulösen. Ragnetti hatte im vergangenen Monat gesagt, dass er damit rechne, dass sich Air France-KLM an dieser Finanzierungsrunde beteiligen werde.

  • Bloomberg
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