Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Fluggesellschaft American Airlines will bis zu 19.000 Arbeitsplätze abbauen

Die US-Airline erhöht den Druck auf die Politik, ein weiteres Konjunkturpaket zu schnüren. Im Herbst droht bei American Airlines eine Entlassungswelle.
25.08.2020 Update: 25.08.2020 - 20:11 Uhr Kommentieren
Einige Wochen nach Beginn der Coronavirus-Pandemie war der Luftverkehr in den USA um 95 Prozent eingebrochen. Quelle: AP
American Airlines

Einige Wochen nach Beginn der Coronavirus-Pandemie war der Luftverkehr in den USA um 95 Prozent eingebrochen.

(Foto: AP)

Fort Worth, Dallas Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Reiseflaute drohen der Belegschaft der angeschlagenen US-Fluggesellschaft American Airlines erhebliche Einschnitte. Zum 1. Oktober – einen Monat vor der US-Präsidentenwahl – könnten 17.500 Mitarbeiter in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt werden und 1500 weitere ihre Jobs verlieren, erklärten die Konzernchefs Doug Parker und Robert Isom am Dienstag in dem Schreiben an die Belegschaft. Komme es dazu, hätte die Airline 40.000 Mitarbeiter weniger als vor Beginn der Pandemie, als es noch 140.000 gewesen seien.

Mit der Ankündigung machte die Fluggesellschaft auch Druck auf Washington: Verhindert werden könnten die Einschnitte beim Personal nur, wenn sich der Kongress und die US-Regierung auf ein weiteres Corona-Hilfspaket einigen würden, das auch das Rettungspaket für die Fluggesellschaften verlängere, hieß es.

Die Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten um ein weiteres Konjunkturpaket waren kurz vor Beginn der Sommerpause des Parlaments gescheitert.

US-Fluggesellschaften wie American Airlines mussten sich im Gegenzug für 25 Milliarden Dollar (22 Milliarden Euro) an Staatshilfen in der Coronakrise verpflichten, bis Ende September keinen Personalabbau vorzunehmen. Da die Lage der Branche aber weiter prekär ist und die Pandemie in den USA weiterhin nicht unter Kontrolle ist, droht nun eine Entlassungswelle im Herbst.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Einige Wochen nach Beginn der Coronavirus-Pandemie war der Luftverkehr in den USA um 95 Prozent eingebrochen. Der Passagierverkehr ist inzwischen um 70 Prozent niedriger als vor einem Jahr.

    US-Unternehmen sind verpflichtet, Angestellte 60 Tage im Voraus über drohende Zwangsbeurlaubungen in Kenntnis zu setzen. Nicht alle, die die Warnungen erhalten, müssen letztlich betroffen sein. Zunächst will American Airlines wie auch andere Gesellschaften weiter auf freiwillige Lösungen setzen.

    Mehr als 12.500 Beschäftigte hätten bereits entschieden, das Unternehmen frühzeitig zu verlassen, und hätten sich etwa in den Vorruhestand versetzen lassen, erklärten Parker und Isom. Weitere 11.000 hätten angeboten, sich im Oktober beurlauben zu lassen.

    Die Fluggesellschaft Delta Air Lines hatte am Montag mitgeteilt, sie werde 1941 Piloten im Oktober in den Zwangsurlaub schicken, es sei denn, sie einige sich mit der Pilotengewerkschaft auf ein Abkommen zur Kostenreduzierung.

    Mehr: „Epochaler Umbruch“ in der Luftfahrt: So soll der Branche der Neustart gelingen.

    • dpa
    • ap
    Startseite
    Mehr zu: Fluggesellschaft - American Airlines will bis zu 19.000 Arbeitsplätze abbauen
    0 Kommentare zu "Fluggesellschaft: American Airlines will bis zu 19.000 Arbeitsplätze abbauen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%