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Fluggesellschaft ANA Boeings japanische Monopolstellung wackelt

Boeing droht ein großer Verlust: Die japanische Fluggesellschaft ANA erwägt wohl, die bisherigen Maschinen durch Airbus-Jets zu ersetzen. Beobachter spekulieren, die Pannenserie des Dreamliners sei verantwortlich dafür.
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ANA fliegt bisher ausschließlich Boeing. Quelle: dpa

ANA fliegt bisher ausschließlich Boeing.

(Foto: dpa)

Tokio Die japanische Fluggesellschaft ANA könnte alte Boeing-777-Maschinen durch den künftigen Airbus-Langstreckenflieger A350 ersetzen. Dies sei „eine mögliche Option”, sagte ein ANA-Sprecher am Montag. „Wir prüfen immer, welches das beste Modell für uns ist.” Auf dem japanischen Flugzeugmarkt hat Boeing bislang quasi eine Monopolstellung, Airbus kommt dort auf einen Marktanteil von weniger als zehn Prozent. ANA ist bislang auch die Fluggesellschaft mit den meisten Dreamlinern, Boeings durch eine Pannenserie gebeuteltem Prestige-Flieger.

Die US-Luftaufsichtsbehörde FAA hatte Mitte Januar ein weltweites Flugverbot für den Dreamliner wegen Überhitzungsgefahr bei eingebauten Lithium-Ionen-Batterien verhängt. Alle weltweit ausgelieferten 50 Maschinen mussten am Boden bleiben. Ende April akzeptierte die FAA ein modifiziertes Batteriesystem.

ANA betreibt ein Drittel der 50 ausgelieferten Dreamliner und hat den Flugverkehr mit den Maschinen inzwischen wieder voll aufgenommen. Der ANA-Sprecher betonte, die Probleme mit dem Dreamliner hätten keine Auswirkung auf die Frage, durch welche Maschinen ältere Boeing 777 ersetzt würden. Derzeit hat ANA 49 Boeing 777 im Dienst.

  • afp
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