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Fluggesellschaft Etihad-Einstieg soll 2200 Jobs bei Alitalia kosten

Etihad will rund eine Milliarde Euro in Alitalia investieren. Doch diese Finanzspritze kostet Jobs: 2250 Arbeitsplätze sollen bei den Italienern wegfallen. Alitalia sieht den Einstieg der Araber trotzdem als Chance.
12.06.2014 - 12:04 Uhr 1 Kommentar
Etihad fliegt demnächst bei Alitalia mit. Doch das kostet Arbeitsplätze. Quelle: AFP

Etihad fliegt demnächst bei Alitalia mit. Doch das kostet Arbeitsplätze.

(Foto: AFP)

Rom Die angeschlagene italienische Alitalia hat die Gewerkschaften auf den Einstieg der arabischen Airline Etihad vorbereitet, durch den 2250 Jobs wegfallen sollen. Der Air-Berlin-Großaktionär Etihad will nach bisherigen Informationen 560 Millionen Euro Kapital in die italienische Gesellschaft geben. Eine Einigung über den seit längerem diskutierten Großeinstieg von Etihad liegt aber weiter nicht vor. Am Donnerstag hat sich das Alitalia-Management mit Gewerkschaftsvertretern in Rom getroffen.

Bis 2018 plane Etihad weitere 690 Millionen Euro an Investitionen, hatte der römische Verkehrsminister Maurizio Lupi am Mittwochabend erklärt. Alitalia äußerte sich zunächst nicht zu diesen Angaben, wonach die Araber also insgesamt 1,25 Milliarden Euro investieren wollten, damit Alitalia 2017 wieder in die Gewinnzone fliegen könnte.

Die arabische Fluglinie Etihad hatte angekündigt, in die kriselnde Airline investieren zu wollen. In einem Brief hatte sie die genauen Konditionen mitgeteilt mit dem Abbau eines Teils der etwa 13 000 Arbeitsplätze bei Alitalia als Bedingung für den Einstieg. Demzufolge würden die Araber knapp unter 50 Prozent der Anteile übernehmen.

Alitalia fliegt seit vielen Jahren Verluste ein und soll mit einem internationalen Partner gerettet werden. Lupi sprach von einer großen Chance für Italien.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Fluggesellschaft: Etihad-Einstieg soll 2200 Jobs bei Alitalia kosten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wieso bedeutet Einstieg immer: Vernichtung von Tausende von Arbeitsplätzen?? Warum werden diese Leute, Experten, Berater nicht mit Vermögensentzug und lebenslanger Haft bestraft?? Wieso ist Menschenvernichtung weltweit erlaubt5 und wird von den Politiekrn unterstützt??

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