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Fluggesellschaft in der Krise Air-France-Gewerkschaften drohen mit erneuter Verschärfung des Arbeitskampfes

Bei Air-France-KLM rebellieren die Gewerkschaften gegen den neuen Chef – bereits vor dessen Amtsantritt. Ein Ende des Streits ist nicht in Sicht.
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ParisNoch vor dem Amtsantritt des neuen Chefs der Fluggesellschaft Air France-KLM erhöhen die französischen Gewerkschaften den Druck im schwelenden Tarifstreit. Sie drohten am Donnerstag mit einer „Verschärfung des Konfliktes“, ohne aber bislang konkrete Aktionen anzukündigen.

Der Gehaltsstreit bei der französischen Sparte Air France mit insgesamt 15 Streiktagen im ersten Halbjahr hatte zum Rücktritt des Konzernchefs Jean-Marc Janaillac geführt. Der kanadische Luftfahrt-Manager Benjamin Smith soll spätestens Ende September das Ruder des französisch-niederländischen Konzerns Air France-KLM übernehmen.

Die Gewerkschaften kritisierten in einer Mitteilung, dass der Verzicht auf weitere Streiks seit fast vier Monaten nicht zu einer Wiederaufnahme von Verhandlungen über ihre Gehaltsforderungen geführt habe. Als „scheinheilige Ausrede“ würde gegenüber den Mitarbeitern darauf verwiesen, dass der neue Generaldirektor seinen Job noch nicht angetreten hat.

Dabei verwiesen die Arbeitnehmervertreter darauf, dass Smiths künftiges Gehalt im Vergleich zu dem seines Vorgängers deutlich erhöht wurde. Nach dpa-Informationen könnte der Kanadier mit variabler Vergütung und Aktien bis zu 4,25 Millionen Euro im Jahr erhalten, falls er alle seine Ziele übertrifft. Sein Vorgänger hatte im Jahr 2017 dagegen 1,1 Millionen Euro erhalten.

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  • dpa
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