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Fluggesellschaft Italien könnte Alitalia bei Notkredit mehr Zeit geben

Rom sucht nach einem Käufer für Alitalia. Nun soll die Regierung der Krisen-Airline finanziell Luft verschaffen wollen. Doch dies könnte zu Ärger mit Brüssel führen.
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Die italienische Airline steckt seit mehreren Jahren in finanziellen Schwierigkeiten. Quelle: dpa
Alitalia

Die italienische Airline steckt seit mehreren Jahren in finanziellen Schwierigkeiten.

(Foto: dpa)

Rom Italien will bei der Suche nach einem Käufer für Alitalia Regierungskreisen zufolge der angeschlagenen Fluggesellschaft finanziell mehr Luft verschaffen. Die Regierung arbeite daran Alitalia eine Fristverlängerung für die Rückzahlung eines staatlichen Überbrückungskredits über 900 Millionen Euro zu geben, sagten die Insider am Samstag. Die Frist soll vom 15. Dezember um bis zu sechs Monate verlängert werden.

Dies könnte der populistischen Regierung in Rom neuen Ärger mit der EU-Kommission einbringen. Die Brüsseler Behörde prüft bereits, ob es sich bei dem Kredit um eine staatliche Beihilfe handelt. Eine Fristverlängerung könnte auch gegen die EU-Regeln verstoßen, die Rettungsdarlehen nur als kurzfristige Sofortmaßnahme zulassen. Die Fluggesellschaft wollte sich nicht dazu äußern.

Alitalia steckt seit mehreren Jahren in finanziellen Schwierigkeiten. 2017 wurde die Airline einer Sonderverwaltung nach italienischem Insolvenzrecht unterstellt, nachdem die Beschäftigten einen Rettungsplan abgelehnt hatten. Um Alitalia in der Luft zu halten, stellte der italienische Staat das Überbrückungsdarlehen zur Verfügung.

Zudem wird ein Käufer gesucht. Der Verkauf sollte eigentlich bis zum 30. April abgeschlossen sein, aber das Ziel wurde aufgrund des Regierungswechsels zunächst auf Ende Oktober verschoben. Industrieminister und Vize-Ministerpräsident Luigi Di Maio hatte kürzlich erklärt, die Alitalia-Frage im November abschließen zu wollen. Die Lufthansa, Easyjet und der Billigflieger Wizz Air haben Interesse zumindest an Teilen von Alitalia bekundet.

  • rtr
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