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Fluggesellschaft Korean Air wirft den Patriarchen Cho Yang Ho raus

Die Aktionäre der Fluglinie Korean Air entscheiden sich gegen Cho Yang Ho. Der Grund: Die vielen Eskapaden seiner Familie schaden dem Unternehmen.
27.03.2019 - 15:11 Uhr Kommentieren
Korean Air: Aktionäre werfen Cho Yang Ho raus Quelle: Reuters
Cho Yang Ho

Die Familie von Cho Yang Ho sorgte in der Vergangenheit immer wieder für negative Schlagzeilen.

(Foto: Reuters)

Tokio Auch im Scheitern ist der südkoreanische Tycoon Cho Yang Ho ein Pionier. Als Chef von Korean Air war der Verwaltungsratsvorsitzende des riesigen Transportkonglomerats Hanjin einer der Gründer des globalen Flugbundes Skyteam. Nun wird der 70-Jährige der erste südkoreanische Patriarch, der von seinen Aktionären aus dem Vorstand geworfen wird.

Am Mittwoch erhielt er auf der Aktionärsversammlung der größten koreanischen Fluggesellschaft nur 64 Prozent der Stimmen – und damit weniger als die erforderliche Zweidrittelmehrheit. Damit verliert er seinen Posten im Vorstand, in dem die Entscheidungen getroffen werden.

Allerdings soll er Verwaltungsratschef bleiben, teilte das Unternehmen mit. Ausgerechnet Südkoreas Pensionsfonds, nach der Familie Cho der zweitgrößte Aktionär von Korean Air, hatte sich gegen das Urgestein der Korea AG gestellt. Der offizielle Grund: Chos Verhalten schade dem Unternehmen und den Rechten der Aktionäre. Inoffiziell haben die Koreaner schlicht die Eskapaden der Familie satt.

Chos Tochter Heather, damals noch Vizepräsidentin, landete nach einem berüchtigten Wutanfall im Gefängnis. Sie hatte ein Flugzeug im New Yorker Flughafen John F. Kennedy zu den Gates zurückbeordert, um den Chefsteward auszutauschen. Der nichtige Grund: Sie regte sich darüber auf, dass die Crew Nüsse in der Tüte – und nicht auf einem Teller – serviert hatte. Chos Ehefrau geriet für den Schmuggel von Luxusgütern in die Schlagzeilen. Danach häuften sich die Forderungen, die Chos von ihren Unternehmen zu trennen.

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