Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Fluggesellschaft Lufthansa lässt Gewerkschaftsstatus der Ufo gerichtlich prüfen

Die Airline hat einen Antrag beim Landesarbeitsgericht Frankfurt gestellt. Lufthansa lehnt es seit längerem ab, mit der Ufo Tarifgespräche zu führen.
Kommentieren
Lufthansa lässt Gewerkschaftsstatus der Ufo gerichtlich prüfen Quelle: dpa
Flugbegleiter von Lufthansa-Töchtern

Der Status der Gewerkschaft soll laut Lufthansa überprüft werden.

(Foto: dpa)

Frankfurt Im Rechtsstreit mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO erhöht die Lufthansa den Druck. Der Konzern wolle gerichtlich klären lassen, ob Ufo die Voraussetzungen einer Gewerkschaft erfülle, und habe dazu einen Antrag beim hessischen Landesarbeitsgericht gestellt, teilte die Fluggesellschaft am Freitag mit.

Die Gewerkschaft habe keinen vertretungsberechtigten Vorstand und sei damit nicht in der Lage, ihre Rolle als Tarifpartner auszufüllen, hieß es zur Begründung. Man brauche aber Rechtssicherheit, um verbindliche Tarifverträge abschließen zu können.

Der stellvertretende Ufo-Chef Daniel Flohr bezeichnete den Schritt als Verzögerungstaktik der Lufthansa. Die Gewerkschaft sei tariffähig. Er wäre „extrem überrascht“, wenn das Gericht das anders sehen würde.

Die Lufthansa steht mit der Flugbegleitergewerkschaft seit Monaten auf Kriegsfuß. Ende September soll vor Gericht geklärt werden, ob die Tarifverträge rechtmäßig gekündigt wurden.

Unklarheit gibt es auch über die Vorstandsbesetzung der Ufo. Gegen eine gerichtlich zugelassene Eintragung der neuen Vorstandsmitglieder Flohr und Julia Trojan ins Vereinsregister hatten ehemalige Beiratsmitglieder der Ufo Einspruch eingelegt.

Auch darüber muss nun ein Gericht entscheiden. Bis dahin kann die Ufo keine Tarifverhandlungen bei der Lufthansa und deren Töchtern Eurowings, Germanwings und Sunexpress führen. Auch Streiks der Flugbegleiter sind solange vom Tisch.

Mehr: Air Berlin ist lange Geschichte. Doch die umlackierten Flugzeuge der Pleite-Airline sorgen weiter für Überkapazitäten. Die Bundesregierung hat das mit zu verantworten.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: Fluggesellschaft - Lufthansa lässt Gewerkschaftsstatus der Ufo gerichtlich prüfen

0 Kommentare zu "Fluggesellschaft: Lufthansa lässt Gewerkschaftsstatus der Ufo gerichtlich prüfen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote