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Fluggesellschaft Mitarbeiter von Korean Air demonstrieren gegen Geschäftsführung

Die südkoreanischen Behörden ermitteln in mehreren Fällen gegen die Gründerfamilie der Fluggesellschaft. Jetzt wehren sich auch die Mitarbeiter.
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Bei dem Protest hielten die Demonstranten Plakate mit der Aufschrift: „Cho, du bist gefeuert“ und „Wir wollen wie ein Mensch behandelt werden, nicht wie ein Sklave.“ hoch. Quelle: Reuters
Proteste in Seoul

Bei dem Protest hielten die Demonstranten Plakate mit der Aufschrift: „Cho, du bist gefeuert“ und „Wir wollen wie ein Mensch behandelt werden, nicht wie ein Sklave.“ hoch.

(Foto: Reuters)

Seoul Hunderte Piloten und andere Mitarbeiter von Korean Air Lines haben am Freitag gegen ihre von ihnen empfundene Misshandlung durch die Gründerfamilie der Fluggesellschaft demonstriert. Zu den Protestierenden in Seoul zählte Park Chang Jin, ein Besatzungsmitglied, das 2014 auf dem New Yorker Flughafen aus einer Maschine geworfen wurde, weil der Tochter des Firmenchefs die Art nicht gefiel, wie ihr Nüsse serviert wurden.

„Ich bin stolz auf Korean Air. Ich liebe Korean Air. Lasst uns Korean Air schützen“, sagte Park der jubelnden Menge. Die südkoreanischen Behörden ermitteln in mehreren Fällen gegen die Familie von Firmenchef Cho Yang Ho, unter anderem wegen Schmuggels und Steuerhinterziehung. Eine andere Tochter Chos soll ein Getränk nach Mitarbeitern einer Werbefirma geworfen haben. Sie bestreitet den Vorwurf.

Proteste von Mitarbeitern eines familiengeführten Konzerns sind in Südkorea selten. Der aktuelle Vorfall spiegelt die wachsende Empörung über ein Verhalten von Gründerfamilien wider, das als anmaßend empfunden wird. Die Gesichter hinter identischen Masken verborgen, riefen die Demonstranten Parolen gegen die Familie Cho. Viele Piloten erschienen in Uniform. Auf Plakaten war zu lesen: „Cho, du bist gefeuert“ und „Wir wollen wie ein Mensch behandelt werden, nicht wie ein Sklave.“

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