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Fluggesellschaft Rote Zahlen bei Air Berlin

17.03.2011 - 22:04 Uhr 1 Kommentar

Frankfurt Die Fluggesellschaft Air Berlin ist im vergangenen Jahr in den roten Zahlen gelandet.

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat im vergangenen Jahr tiefrote Zahlen geschrieben. Der operative Verlust habe sich 2010 infolge von Sonderbelastungen auf 9,3 Millionen Euro belaufen, teilte zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft nach Lufthansa am Donnerstagabend mit. Im Vorjahr hatte die Airline noch einen Betriebsgewinn von 28,5 Millionen Euro verbucht. Unter dem Strich belief sich der Verlust 2010 sogar auf 97,2 Millionen Euro (Vorjahr minus 9,5 Millionen). Der strenge Winter, die Aschewolke, ein Fluglotsenstreik in Spanien und die Ankündigung von Streikmaßnahmen hätten deutliche Spuren im Geschäftsergebnis hinterlassen, erklärte die Fluggesellschaft. Der Konzernumsatz blieb den Angaben nach mit einem Zuwachs von knapp 15 Prozent auf 3,72 Milliarden Euro ebenfalls hinter den Erwartungen zurück.

Ende Januar hatte Air Berlin bereits angekündigt, 2010 statt eines über dem Vorjahresniveau erwarteten Betriebsgewinns einen operativen Verlust im einstelligen Millionenbereich geschrieben zu haben. Die im Kleinwerteindex SDax notierte Aktie war daraufhin deutlich abgesackt. Detaillierte Informationen zum Jahresabschluss sowie den vollständigen Geschäftsbericht für 2010 will Berlin am 24. März veröffentlichen.

 

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    1 Kommentar zu "Fluggesellschaft: Rote Zahlen bei Air Berlin"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Mit der Kapitalstruktur von Air Berlin würde jede Bank einem
      Unternehmen den Hahn zu drehen. Operativ hat Air Berlin noch nie schwarze Zahlen geschrieben- und es ist erstaunlich wie alle - auch Analysten - geduldig zuschauen wenn - wie seit Jahren Verluste - verkündet werden. Mit Herrn Hunold oder ohne Herrn Hunold, Air Berlin ist kein 'sich rechnendes' Unternehmen, sonder eine fremdfinanzierte Umsatzblase!

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