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Fluggesellschaft Tarifstreit von Lufthansa und Gewerkschaft UFO schaukelt sich hoch

Die aktuellen Tarifverhandlungen sind ins Stocken geraten. Laut Gewerkschaft UFO hatte die Lufthansa ein Verhandlungsmitglied nicht kurzfristig freigestellt.
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Ein Airbus A380 der Fluggesellschaft beim Landeanflug auf den Flughafen Frankfurt. Quelle: AP
Lufthansa

Ein Airbus A380 der Fluggesellschaft beim Landeanflug auf den Flughafen Frankfurt.

(Foto: AP)

Frankfurt Bei der Lufthansa spitzt sich der Streit über die weitere Zusammenarbeit des Unternehmens mit der Kabinengewerkschaft UFO zu. Ein für Donnerstag geplanter Termin zu Tarifverhandlungen platzte nach Darstellung von UFO, weil die Lufthansa kurzfristig ein UFO-Mitglied dafür nicht freistellte. Das Unternehmen verwies darauf, dass Freistellungen nach den vereinbarten Regeln unter bestimmten Bedingungen genehmigt würden.

Zum konkreten Fall wollte sich ein Lufthansa-Sprecher nicht äußern. Über die Freistellungspraxis liegt die Lufthansa mit der Gewerkschaft schon länger im Clinch. Sie fordert hohe Summen gezahlter Gehälter von einzelnen UFO-Mitgliedern, weil diese nach Auffassung des Unternehmens ohne Erlaubnis zu viel Arbeitszeit mit Tarifverhandlungen und Gewerkschaftsarbeit verbracht hätten.

UFO wies die Forderungen zurück, weil sich die Betroffenen, darunter UFO-Chef Nicoley Baublies, an bestehende Abmachungen gehalten hätten. „Lufthansa führt einen Feldzug gegen die UFO“, erklärte die Gewerkschaft. Sie hat mehrere Tarifverträge zum Sommer gekündigt. UFO forderte außerdem Personalvorstand Bettina Volkens zu einem Spitzentreffen auf, um die Freistellungsproblematik zu lösen.

Auch dazu wollte sich der Lufthansa-Sprecher nicht äußern. Das Unternehmen sei flexibel, um neue Termine mit UFO auszumachen, sagte er. Streiks drohen in dem Konflikt vorerst nicht. Denn nach einem harten Arbeitskampf hatten UFO und Lufthansa 2016 einen Mechanismus zur Konfliktlösung vereinbart.

Danach müssen sich beide Seiten um eine Schlichtung bemühen, ehe die Gewerkschaft unbefristete Streiks ausrufen kann. Auch für Warnstreiks gelten Einschränkungen.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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