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Fluggesellschaften Air Berlin gibt neue Aktien heraus

Air Berlin besorgt sich frisches Kapital. Die Fluggesellschaft plant die Ausgabe von insgesamt rund zehn Millionen neuen Aktien. Und mehrere Abnehmer hat Deutschlands zweitgrößte Airline auch schon. Zudem veröffentliche sie die aktuellen Passagierzahlen.
Auch Air Berlins Vorstandschef Joachim Hunold will neue Aktien der Fluggesellschaft erwerben. Foto: ap Quelle: ap

Auch Air Berlins Vorstandschef Joachim Hunold will neue Aktien der Fluggesellschaft erwerben. Foto: ap

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HB BERLIN. In einem ersten Schritt will Air Berlin sechs Millionen neue Aktien ausgeben. Weitere vier Millionen Aktien will in einem zweiten Schritt der mit einem Anteil von zuletzt 15,3 Prozent größte Air-Berlin-Aktionär erwerben, die türkische ESAS Holding.

Der Verwaltungsratschef der als britische PLC firmierenden Air Berlin, Johannes Zurnieden, beabsichtigt, 350 000 von den sechs Millionen neuen Papiere zu zeichnen, Unternehmenschef Joachim Hunold hat den Angaben zufolge den Erwerb von 150 000 Aktien zugesagt.

Der Abschluss der Platzierung im beschleunigten Bookbuilding-Verfahren wird am oder um den 9. Juni herum erwartet. Der Erlös der Platzierung soll für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden. Das Bezugsrecht der Altaktionäre wird ausgeschlossen.

Außerdem hat Air Berlin die neueste Passagierzahlen herausgegeben: Die Fluggesellschaft hat im Mai weiter unter der Rezession gelitten. Die Zahl der Fluggäste fiel mit 2,5 Mio. um 7,7 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor, wie Deutschlands zweitgrößte Airline am Donnerstag mitteilte. Damit ging die Nachfrage deutlich stärker zurück als das Flugangebot, das Air Berlin bereits um 3,1 Prozent zusammengestrichen hatte.

Die Auslastung der Flieger verschlechterte sich um 3,8 Prozentpunkte auf 77,0 Prozent. Zugleich stieg der Erlös pro Sitzplatzkilometer um 9,3 Prozent auf 5,8 Eurocent. Im April hatte Air Berlin dank des Ostereffekts den Passagierrückgang noch auf 3,4 Prozent reduzieren können.

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