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Fluggesellschaften in der Krise US-Airlines fordern weitere Staatshilfen – zur Verteilung von Impfstoffen

In einem Brief an den Kongress hat der Lobby-Verband in den USA mehr Geld vom Staat verlangt. Doch die Hilfen sind weiter umstritten.
19.11.2020 - 16:25 Uhr Kommentieren
Die Chefs der größten US-Gesellschaften wie American Airlines sagen, sie benötigten weitere Staatshilfen für Löhne und Gehälter – sowie den Transport von Impfstoffen. Quelle: dpa
Airlines wollen Geld

Die Chefs der größten US-Gesellschaften wie American Airlines sagen, sie benötigten weitere Staatshilfen für Löhne und Gehälter – sowie den Transport von Impfstoffen.

(Foto: dpa)

Washington Die von der Corona-Krise gebeutelten US-Fluggesellschaften dringen auf weitere Staatshilfen. In einem Brief an den US-Kongress forderte der Lobby-Verband Airlines for America, der die Unternehmen der Branche vertritt, ein neues Hilfsprogramm zur Fortzahlung von Löhnen und Gehältern. Außerdem benötigten die Airlines das Geld für die logistische Verteilung von Corona-Impfstoffen im Land.

„Da die Nation nach vorne schaut und sich den logistischen Herausforderungen der Verteilung eines Impfstoffs stellt, ist es notwendig, dass wir genügend zertifizierte Mitarbeiter und Flugzeuge im Einsatz haben, die für eine ausreichende Kapazität zur Erfüllung der Aufgabe erforderlich sind“, heißt es in dem Brief.

Es würden geschulte Mitarbeiter benötigt, um einen wirtschaftlichen Aufschwung zu bewältigen. Die Aussicht auf einen Impfstoff in den kommenden Monaten unterstreiche die Dringlichkeit, schrieben die Konzernchefs der Fluglinien.

Die Branche hatte bereits im März ein milliardenschweres Hilfspaket erhalten, das jedoch Ende September ausgelaufen war. Auf eine Verlängerung hatte sich die Politik vor den Präsidentschaftswahlen nicht einigen können. Das Hickhack um den Ausgang der Wahlen erschwert die Verhandlungen zwischen den Parteien nun weiter. Der Kongress wird voraussichtlich nicht vor dem 30. November wieder zusammenkommen.

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    Die Pandemie hat den Flugverkehr in weiten Teilen zum Erliegen und viele Airlines in Finanznot gebracht. Dennoch sind die Staatshilfen durchaus umstritten. Kritiker monieren, dass die Branche vor der Krise gut verdiente, aber statt ausreichend Kapitalpuffer für schwere Zeiten anzulegen, in großem Stil Geld für Aktienrückkäufe ausgab.

    Mehr: Das 737-Max-Desaster von Boeing ist ein Lehrstück darüber, was passiert, wenn Unternehmen das Aktionärsinteresse über langfristiges Denken stellen.

    • dpa
    • rtr
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