Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Fluglinie Mehr als 500 weitere SAS-Flüge wegen Pilotenstreiks gestrichen

Schlichtungsgespräche zwischen der Airline und den Gewerkschaften waren erfolglos. Die Piloten fordern einen höheren Lohn und eine bessere Arbeitszeiten.
Kommentieren
Am Mittwoch finden neue Streiks statt und 504 Flüge in ganz Skandinavien werden gestrichen. Quelle: Reuters
Fluggesellschaft SAS

Am Mittwoch finden neue Streiks statt und 504 Flüge in ganz Skandinavien werden gestrichen.

(Foto: Reuters)

Kopenhagen Urlauber und Geschäftsreisende in Skandinavien müssen wegen des Pilotenstreiks bei der Fluggesellschaft SAS weiter mit erheblichen Problemen im Flugverkehr rechnen. Für Mittwoch wurden 504 weitere Flüge in ganz Skandinavien gestrichen, wie die Airline am Dienstag mitteilte.

Davon betroffen seien insgesamt rund 47.000 Fluggäste. Damit steigt die Zahl der seit vergangenem Freitag gestrichenen Flüge auf 3.306, darunter waren auch Verbindungen nach Deutschland. SAS bedauere die Probleme für ihre Kunden sehr und versuche, den Konflikt mit den Pilotengewerkschaften schnellstmöglich zu lösen, erklärte SAS-Chef Rickard Gustafson.

Die Gewerkschaften hätten aber noch keine Bereitschaft gezeigt, nach dem Scheitern der Gespräche an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Schlichtungsgespräche mit den Pilotengewerkschaften, die rund 1500 Piloten in Norwegen, Schweden und Dänemark vertreten, waren am Freitag ohne Einigung abgebrochen worden.

Daraufhin legten die Piloten ihre Arbeit nieder. Sie fordern 13 Prozent mehr Lohn und eine bessere Planbarkeit ihrer Arbeitszeiten. SAS führt an, die Forderungen würden erhebliche Kostensteigerungen für die Fluglinie nach sich ziehen, die langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und damit die Arbeitsplätze aller SAS-Mitarbeiter gefährdeten.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Fluglinie - Mehr als 500 weitere SAS-Flüge wegen Pilotenstreiks gestrichen

0 Kommentare zu "Fluglinie: Mehr als 500 weitere SAS-Flüge wegen Pilotenstreiks gestrichen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote