Fluglinie Streik kommt Finnair teuer zu stehen

Die Fluggesellschaft Finnair hat eine Gewinnwarnung ausgegeben. Die Finnen rechnen mit roten Zahlen. Finnair befürchtet, dass ein Ausstand des Kabinenpersonals schwere Folgen haben wird.
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Mika Vehvilainen, CEO von Finnair. Quelle: DAPD

Mika Vehvilainen, CEO von Finnair.

HB HELSINKI. Zum Beginn eines Streiks des Kabinenpersonals hat die Fluggesellschaft Finnair rote Zahlen für die Jahresbilanz angekündigt. Das finnische Unternehmen teilte am Dienstag in Helsinki in einer Gewinnwarnung mit, dass durch den unbefristeten Ausstand 2 bis 2,5 Millionen Euro täglich an Einnahmen ausfallen würden. In den ersten drei Quartalen hatte Finnair einen operativen Gewinn von insgesamt zwei Millionen Euro eingeflogen.

Mit dem Ausstand wollen die Beschäftigten die von der Geschäftsleitung geforderte Ausweitung der täglichen Arbeitszeit verhindern. Finnair sagte für Dienstag etwa 100 Flüge ab. Auch das ebenfalls bestreikte Konkurrenzunternehmen Blue 1 musste die Hälfte aller planmäßigen Start absagen. In der Nacht zuvor waren Verhandlungen mit einem staatlichen Schlichter gescheitert.

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