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Flugplan-Chaos Thomas Cook fliegt Urlauber mit Airbus A380 nach Mallorca

IT-Probleme haben den Flugplan des Konzerns durcheinandergeworfen. Daher musste Thomas Cook einen ungewöhnlichen Ferienflieger chartern.
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Mit dem Großraumflugzeug flog Thomas Cook Urlauber ans Mittelmeer. Quelle: AFP
Airbus A380

Mit dem Großraumflugzeug flog Thomas Cook Urlauber ans Mittelmeer.

(Foto: AFP)

Kopenhagen, Frankfurt Weil zur Urlaubszeit in Europa kaum noch Mietflugzeuge zu haben waren, hat der Reiseveranstalter Thomas Cook einen ungewöhnlichen Ferienflieger gechartert. Mit einem Airbus A380 brachte die skandinavische Thomas-Cook-Tochter am Mittwoch und Donnerstag hunderte Urlauber von Kopenhagen und Oslo auf die Mittelmeer-Inseln Zypern und Mallorca oder holte sie dort ab, wie eine Sprecherin sagte.

Die Aktion war notwendig geworden, nachdem es am Sonntag am griechischen Flughafen Rhodos massive IT-Probleme gegeben hatte. Zahlreiche Passagiere konnten nicht an Bord gehen. In der Folge sei der Flugplan so durcheinander geraten, dass man auf einem leer gefegten Markt zusätzliche Kapazitäten anmieten musste.

Die A380 wird als größtes Passagierflugzeug der Welt üblicherweise nur auf der Langstrecke eingesetzt. Die vier Flüge für Thomas Cook waren der erste Auftrag für den Vermieter Hifly, der das Flugzeug zunächst in einer Version mit 471 Plätzen anbietet.

Die harte Landung des Riesenfliegers
2019
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Airbus gibt sein Großraumflugzeug A380 im Jahr 2021 auf. Wegen mangelnder Aufträge würden die Auslieferungen dann eingestellt, kündigte der Flugzeughersteller an. Im Folgenden ein Überblick über die kurze Geschichte des Superjumbo.

(Foto: dpa)
1994
2 von 14

Unter dem Codenamen A3XX beginnt das Airbus-Konsortium mit dem Entwurf für den neuen Super-Airbus.

(Foto: AFP)
2000
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Airbus gibt offiziell den Startschuss für das doppelstöckige Flugzeug, das mit 555 Sitzen die Boeing 747 als weltgrößtes Passagierflugzeug ablösen soll. Aus A3XX wird A380. Der erste Flug ist für 2004, die Auslieferungen an die Kunden ab 2005 geplant.

(Foto: Reuters)
2004
4 von 14

Doch der damalige Airbus-Mutterkonzern EADS kündigt an, dass das A380-Projekt 1,45 Milliarden Euro über Budget liegt. Die Entwicklungskosten belaufen sich damit auf rund zwölf Milliarden Euro.

(Foto: AFP)
2005
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Der A380 meistert am 27. April seinen Jungfernflug. Im Juni kündigt Airbus an, dass sich die ersten Auslieferungen um bis zu sechs Monate verzögern. Grund sind Probleme beim Einbau der 500 Kilometer umfassenden Verkabelung. Deutsche und Franzosen hatten beim Bau des Flugzeugs mit unterschiedlichen Softwareprogrammen gearbeitet. Als die ersten Maschinen verkabelt werden sollten, fiel auf, dass die Leitungen nicht passten.

(Foto: Reuters)
2006
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Airbus kündigt eine zweite Verzögerung um weitere sechs Monate an. EADS-Co-Chef Noël Forgeard und sein Nachfolger als Airbus-Chef, Gustav Humbert, treten wegen der erneuten Verzögerung zurück. Neuer Airbus-Chef wird Christian Streiff. Im Oktober wird die Auslieferung des A380 dann um ein weiteres Jahr verschoben. Damit liegt das Projekt nun zwei Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Nach nur 100 Tagen im Amt wirft Airbus-Chef Christian Streiff das Handtuch. Sein Nachfolger wird EADS-Co-Chef Louis Gallois.

(Foto: Reuters)
2006
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Als erster Kunde storniert Fedex im November seine Bestellung von zehn A380-Frachtmaschinen für 2,5 Milliarden Dollar und ordert beim US-Erzrivalen Boeing. Ende des Jahres lassen die europäische Behörde für Flugsicherheit (EASA) und die US-Luftfahrtbehörde FAA den A380 nach monatelangen Tests zum Flugbetrieb zu.

(Foto: Reuters)
  • dpa
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