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Luxussitze in der Economy-Class

Die Designfirma Layer will zusammen mit Airbus die Economy-Class luxuriöser machen.

(Foto: Layer)

Flugreisen So sollen die Economy-Sitze der Zukunft aussehen

Die Designfirma Layer will zusammen mit Airbus die Economy-Class luxuriöser machen. Ein Prototyp zeigt vernetzte, smarte Sitze mit mehr Komfort.
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DüsseldorfBesonders luxuriös war die Economy-Class noch nie. In den letzten Jahren sind die Sitze eher noch schmaler geworden, die Beinfreiheit immer geringer. Die Designfirma Layer will nun etwas mehr Komfort in die Holzklasse bringen.

Für den Kunden Airbus entwickelt die Londoner Firma den Economy-Class-Sitz der Zukunft. Der Prototyp ist minimalistisch gestaltet: keine schweren Polster, keine wackeligen Plastiktische. Stattdessen ist der Sitz ausgestattet mit smarten Technologien.

Der Prototyp „Move“ ist für Kurz- bis Mittelstreckenflüge ausgelegt. Auf weiche Polster verzichtet die Firma. Dafür hat der Sitz einen Überzug aus einem digitalen Webstoff, der mit Sensoren und smarter Technik ausgestattet ist. Über eine Smartphone-App kann der Passagier die Kontrolle übernehmen.

Die Temperatur kann über die App manuell angepasst werden. Außerdem verfügt der Sitz über einen Schlaf- und Essmodus. Die App überwacht auch die Gesundheit des Passagiers und zeigt Daten über Bewegung und Haltung an. Durch die erhobenen Daten kann sich der Sitz dann auch selbst auf die ergonomischen Bedürfnisse des Passagiers anpassen.

Die Rückenlehne kann sich auf die Höhe und Größe des Fluggastes einstellen, ist aber nicht nach hinten klappbar. Auf der Rückenlehne des Vordersitzes befindet sich ein kleines Display und eine ausklappbare Ablage für Smartphone, Tablet oder Laptop – USB-Ladestecker inklusive.

Zwischen den Sitzen gibt es außerdem Stauraum für technische Geräte. Vergisst man dort etwas nach der Landung, soll man von der App benachrichtigt werden.

In der Vergangenheit hatten Airlines bei der Konzeption immer mehr auf Platzeinsparung in ihren Flugzeugen gesetzt. Der Kabinenausstatter Rockwell Collins hat zuletzt die Waschräume der neuen Boeing 737 Max um weitere 18 Zentimeter verkleinert.

Besonders Billigflieger wie die US-Airline Spirit haben mittlerweile nur noch eine Beinfreiheit in ihren Sitzreihen von 71 Zentimetern. In den 1970er -Jahren betrug der durchschnittliche Abstand zum Vordersitz noch 88,9 Zentimeter. Neue Sitzkonzepte betrafen zuletzt mehrheitlich die Business- oder First-Class.

Der Sitz ist mit Sensoren ausgestattet. Quelle: Layer
Smarter Stoff

Der Sitz ist mit Sensoren ausgestattet.

(Foto: Layer)
Die Rückenlehne ist nicht beweglich. Quelle: Layer
Rückenlehne

Die Rückenlehne ist nicht beweglich.

(Foto: Layer)
Die britische Firma hat die Sitze im Auftrag von Airbus entworfen. Quelle: Layer
Airbus

Die britische Firma hat die Sitze im Auftrag von Airbus entworfen.

(Foto: Layer)
Per App lässt sich der Sitz steuern. Quelle: Layer
Layer-App

Per App lässt sich der Sitz steuern.

(Foto: Layer)
Jeder Sitz ist mit einer USB-Büchse ausgestattet. Quelle: Layer
Laden

Jeder Sitz ist mit einer USB-Büchse ausgestattet.

(Foto: Layer)

Die Bilder hat Layer mit Zustimmung von Airbus zur Verfügung gestellt.

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