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Flugverbot US-Luftfahrtbehörde: Boeing 737 Max wird bis Dezember wieder starten

Das Flugverbot für die Max wird laut FAA definitiv noch vor dem Jahresende aufgehoben. Ein konkreter Termin lasse sich derzeit jedoch nicht nennen.
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Derzeit nehmen Spezialisten die Anpassungen an dem Flieger, die Software, die Konstruktion und das Abschneiden in Flugtests unter die Lupe. Quelle: Reuters
Boeing 737 Max

Derzeit nehmen Spezialisten die Anpassungen an dem Flieger, die Software, die Konstruktion und das Abschneiden in Flugtests unter die Lupe.

(Foto: Reuters)

KölnDie US-Luftfahrtbehörde FAA rechnet fest damit, dass sie das Flugverbot für Boeings Mittelstreckenjet 737 Max noch in diesem Jahr aufheben kann. Die 737 Max werde definitiv vor dem Jahresende wieder fliegen, sagte der FAA-Sicherheitsexperte Ali Bahrami der Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch in Köln.

Ein genauer Zeitpunkt lasse sich aber nicht nennen, da die sicherheitsrelevanten Veränderungen an dem Flugzeugtyp noch geprüft würden.

Nach den zwei Abstürzen binnen weniger Monate mit 346 Toten werde die Max ihren Liniendienst erst dann wieder aufnehmen, „wenn wir überzeugt sind, dass sie sicher ist“, sagte Bahrami. Im Mai hatte der amtierende FAA-Chef Daniel Elwell den möglichen Zeitraum für das Flugverbot noch weiter gefasst: Sollte es ein Jahr dauern, bis die Behörde alles Nötige habe, um die Flugzeuge wieder fliegen zu lassen, „dann soll es so sein“.

Bahrami zufolge nehmen derzeit Spezialisten die Anpassungen an dem Flieger, die Software, die Konstruktion und das Abschneiden in Flugtests unter die Lupe, wie er bei einer gemeinsamen Konferenz der FAA und der europäischen Luftfahrtbehörde EASA sagte.

Besonders die Software MCAS steht im Verdacht, für die Abstürze mitverantwortlich zu sein. Der Bordcomputer soll die Nase der Boeing nach unten gedrückt haben. Die Besatzung war nicht mehr in der Lage, den Fehler zu korrigieren. In der Kritik steht auch die Zulassung des Fliegers durch die FAA selbst. An der derzeitigen Überprüfung sind daher auch viele ausländische Behörden wie die EASA beteiligt.

Mehr: Nach Berichten über weitere Mängel beim Boeing 737 Max meldet sich nun der größte Aktionär des Unternehmens zu Wort – und zeigt sich besorgt.

  • dpa
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