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Flugverkehr Franzosen übernehmen Mehrheit am Flughafen London Gatwick

Der französische Infrastrukturkonzern Vinci kauf die Mehrheit am Flughafen London-Gatwick. Die Zahl der Passagiere soll weiter steigen.
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Vinci übernimmt die Mehrheit am Flughafen Gatwick. Quelle: AP
Franzosen im Anflug

Vinci übernimmt die Mehrheit am Flughafen Gatwick.

(Foto: AP)

Rueil-MalmaisonDer Bau- und Infrastrukturkonzern Vinci übernimmt die Mehrheit am britischen Flughafen London Gatwick. Für 50,01 Prozent zahlt Vinci etwa 2,9 Milliarden britische Pfund (rund 3,2 Milliarden Euro), wie die Franzosen am Donnerstag in Rueil-Malmaison mitteilten. Die restlichen Anteile liegen bei Global Infrastructure Partners.

Damit gehören nun 46 Flughäfen in 12 Ländern zum Portfolio von Vinci, doch Gatwick ist für die Franzosen das größte Übernahmeobjekt. Neben den Flughäfen gehören den Franzosen auch Mautstraßen und Bauunternehmen.

Mit 45,7 Millionen Passagieren im Jahr 2018 ist Gatwick der zweitgrößte Flughafen Großbritanniens und der acht-verkehrsreichste in Europa. Der Flughafen leidet allerdings unter der Konkurrenz mit den anderen Flughäfen in London. In einem Wettbewerb um staatliche Fördergelder für eine neue Landebahn war Gatwick dem Flughafen Heathrow unterlegen.

Kurz vor Weihnachten herrschte in Gatwick Chaos, weil rund um den Flughafen wiederholt Drohnen gesichtet wurden. Der Flugverkehr kam zum Stillstand, tausende Passagiere strandeten.

Mit dem neuen Eigentümer soll in Gatwick nun massiv investiert werden. In den kommenden fünf Jahren will der Flughafen 1,1 Milliarden Pfund (1,22 Milliarden Euro) in die Erweiterung der zwei vorhandenen Terminals investieren. Schon heute ist der Flughafen die größte Basis für den britischen Billigflieger Easyjet.

Der bisherige Besitzer Global Infrastructure Partners hatte den Flughafen 2009 für 1,5 Milliarden Pfund übernommen und den Wert damit innerhalb von neun Jahren fast verdoppelt. Die Gewinne im abgelaufenen Geschäftsjahr, das im März zuende ging, summierten sich auf 411,2 Millionen Pfund.

  • dpa
  • Bloomberg
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