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Flugzeugbauer Airbus kauft vermutlich Bombardiers restliche A220-Anteile

Die beiden Konzerne befinden sich einem Bericht zufolge in fortgeschrittenen Gesprächen. Eine Vereinbarung könnte laut Insidern bereits kommende Woche stehen.
08.02.2020 - 00:02 Uhr Kommentieren
Airbus und Bombardier sind einem Bericht zufolge in fortgeschrittene Gespräche über den Kauf der restlichen Beteiligung am A220. Quelle: dpa
Airbus A220

Airbus und Bombardier sind einem Bericht zufolge in fortgeschrittene Gespräche über den Kauf der restlichen Beteiligung am A220.

(Foto: dpa)

Montreal/Paris Der europäische Flugzeugbauer wird Insidern zufolge vermutlich dem kanadischen Hersteller Bombardier die restliche Beteiligung am Airbus A220 abkaufen. Die Unternehmen seien in fortgeschrittenen Gesprächen, berichtet das „Wall Street Journal“ (WSJ) mit Bezug auf mit der Sache vertraute Personen. Eine Vereinbarung könne bereits kommende Woche geschlossen werden, heißt es weiter. Beide Konzerne lehnten eine Stellungnahme ab.

Bombardier hält noch 33,6 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen. Eine Veräußerung war erwartet worden, nachdem die Kanadier im Januar angekündigt hatten, die „andauernde Beteiligung an dem Projekt“ zu überprüfen.

Bombardier bemüht sich demnach, Schulden in Höhe von rund neun Milliarden Dollar abzubauen. Den Insidern zufolge wolle das Unternehmen seine Schulden durch den Verkauft des Airbus-Anteils und eines weiteren Kernbereiches reduzieren.

Die kanadische Regierung wolle ihren 16-Prozent-Anteil an der Fertigung des Passagierjets behalten, schreibt die Zeitung weiter. Zum Kaufpreis machte das WSJ keine Angaben.

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    2016 hatte sich der kanadische Konzern bereits von seinen Löschflugzeugen getrennt, und 2018 die Mehrheit der C-Series-Baureihe an Airbus abgegeben, der neue Eigentümer taufte den Flugzeugtyp in A220 um.

    2018 verkauften die Kanadier auch die Regionalflieger Dash-8, ein Jahr später das Canadair-Regional-Programm an Mitsubishi. Auch das Flugzeugkomponentengeschäft ist verkauft.

    Mehr: Die Deutsche Bahn will neue Intercity-Züge von Bombardier nicht abnehmen – Das Unternehmen fordert bei 25 neuen Zügen eine schnelle Behebung von technischen Mängeln.

    • rtr
    • dpa
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