Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Flugzeugbauer Boeing steht bei der 737 Max vor einem neuen Problem

Nun bereitet die Verkabelung des Krisenjets dem US-Flugzeugbauer Schwierigkeiten. Erneut muss er nachbessern, um Zertifizierungsstandards zu erfüllen.
09.03.2020 - 14:30 Uhr Kommentieren
Bei der Boeing 737 Max gibt es jetzt auch noch ein Verkabelungsproblem Quelle: Reuters
737-Max-Maschine

Mit dem Krisenjet gibt es neue Probleme.

(Foto: Reuters)

Washington Der angeschlagene US-Flugzeugbauer Boeing steht bei seinem nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegten Krisenjet 737 Max vor einer neuen Baustelle. Es sei kürzlich ein Problem mit der Verkabelung festgestellt worden, teilte die US-Luftfahrtaufsicht FAA in der Nacht auf Montag mit.

Der Hersteller müsse dafür sorgen, dass alle Zertifizierungsstandards erfüllt werden. Das Flugzeug werde erst wieder für den Betrieb zugelassen, wenn die FAA davon überzeugt sei, dass alle sicherheitsrelevanten Probleme behoben sind.

Boeing teilte in einer Stellungnahme mit, dass sich das Unternehmen wegen der Kabelproblematik in andauernden Gesprächen mit der FAA befinde. Unabhängig vom endgültigen Ausgang der Angelegenheit gehe der Hersteller unverändert davon aus, dass die 737 Max Mitte des Jahres wieder abheben darf.

Das „Wall Street Journal“ hatte am Sonntag unter Berufung auf Insider berichtet, dass die FAA eine Neuverkabelung aller fast 800 bereits produzierten 737-Max-Jets anordnen dürfte, um einer Gefahr von Kurzschlüssen vorzubeugen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Der bestverkaufte Flugzeugtyp des amerikanischen Airbus-Rivalen darf seit rund einem Jahr wegen zweier Abstürze mit insgesamt 346 Toten nicht mehr abheben. Als entscheidende Ursache der Unglücke gilt eine fehlerhafte Steuerungsautomatik der Flugzeuge.

    Dieses Problem hatte Boeing eigentlich längst per Software-Update behoben haben wollen, doch die Freigabe durch die Aufsichtsbehörden liegt noch immer nicht vor. Stattdessen war seit Verhängung der Startverbote eine Reihe weiterer Probleme hinzugekommen, die die Wiederzulassung erschweren.

    Beim Absturz der äthiopischen Boeing 737 Max vor einem Jahr haben die Unfalluntersucher an diesem Montag in einem Zwischenbericht Systemmängel an Bord der Maschine bestätigt. Zudem sei die vom Hersteller angebotene Piloten-Schulung für den Umstieg von einer Boeing 737NG auf das komplexere Muster Boeing 737 Max nicht adäquat.

    Mehr: Das Coronavirus forciert die Auslese unter Europas Airlines.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Flugzeugbauer - Boeing steht bei der 737 Max vor einem neuen Problem
    0 Kommentare zu "Flugzeugbauer: Boeing steht bei der 737 Max vor einem neuen Problem"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%