Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Flugzeughersteller Probleme bei Steuerung möglich: EU-Luftfahrtbehörde warnt Piloten des Airbus A321neo

Bei Entwicklungstests sind Steuerungsprobleme mit dem Modell A321neo von Airbus aufgefallen. Diese können etwa bei einer Flughöhe unter 30 Metern auftreten.
Kommentieren
Bei dem Airbus-Modell sind während Entwicklungstests Probleme aufgefallen. Quelle: Imago
A231neo

Bei dem Airbus-Modell sind während Entwicklungstests Probleme aufgefallen.

(Foto: Imago)

Toulouse Die EU-Luftfahrtbehörde EASA warnt Piloten vor möglichen Schwierigkeiten bei der Steuerung des Airbus-Flugzeugmodells A321neo. Dafür müssten aber mehrere Faktoren zusammenkommen, etwa eine Flughöhe von unter 30 Metern, wie ein Airbus-Sprecher am Freitag mitteilte.

Die Probleme mit dem Modell seien während Entwicklungstests aufgefallen. Es seien aber keine Komplikationen im laufenden Betrieb festgestellt worden. Zuvor hatte die „Welt“ darüber berichtet. Die Crew an Board könne sofort auf eine solche mögliche Situation reagieren, betonte Airbus.

Die Kunden seien informiert worden. Eine Lösung sei bis zum dritten Quartal 2020 verfügbar. Wie viele Flugzeuge genau davon betroffen sind, war zunächst unklar. Nach Angaben von Airbus wurde das erste Flugzeug der A321neo im April 2017 an Kunden ausgeliefert.

Airbus' größter Konkurrent Boeing steht nach zwei Flugzeugabstürzen stark unter Druck. Bei zwei Flugzeugabstürzen baugleicher Maschinen vom Typ 737 Max in Indonesien und Äthiopien starben im Oktober 2018 und März 2019 insgesamt 346 Menschen. Für den betroffenen Flugzeugtyp – bis dahin das meistverkaufte Modell des Herstellers – wurden weltweit Startverbote verhängt. Ob und wann Boeings 737-Max-Serie wieder abheben darf, ist derzeit unklar. Eine umstrittene Boeing-Steuerungssoftware steht nach ersten Erkenntnissen als mögliche Unglücksursache im Verdacht.

Mehr: Boeing schreibt 4,9 Milliarden Dollar ab. Offen ist, ob und wann die 737 Max wieder in die Luft gehen wird.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Flugzeughersteller: Probleme bei Steuerung möglich: EU-Luftfahrtbehörde warnt Piloten des Airbus A321neo"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote