Flynas aus Sadi-Arabien Billigflieger bestellt 80 Airbus-Maschinen

Für insgesamt 8,6 Milliarden Dollar möchte der saudische Billigflieger Flynas 80 Airbus-Flugzeuge des Typs A320neo kaufen. Ab 2018 sollen insgesamt 80 Maschinen des Boeing-Konkurrenten ausgeliefert werden.
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Die Billigflug-Gesellschaft aus Saudi-Arabien kauft 80 Maschinen des Typs A320neo. Quelle: AFP
Flynas

Die Billigflug-Gesellschaft aus Saudi-Arabien kauft 80 Maschinen des Typs A320neo.

(Foto: AFP)

Riad/DubaiDie saudiarabische Billigfluggesellschaft Flynas will 80 Airbus A320neo Flugzeuge kaufen. Die Bestellung habe ein Volumen von 8,6 Milliarden Dollar, sagte Flynas-Chef Ajed Al- Dscheaid am Montag auf einer Pressekonferenz in Riad. Sie umfasse eine neue Order von 60 Flugzeugen vom Typ A320neo. 20 weitere Flugzeuge dieses Typs sollen statt der bereits bestellten alten 20 A320-Maschinen geliefert werden, bestätigte ein Airbus-Sprecher.

Die Lieferung der Flugzeuge soll ab 2018 innerhalb von acht Jahren erfolgen, wie Airbus mitteilte. Die Vereinbarung umfasst Flynas zufolge auch die Option auf 40 weitere A320neo-Flugzeuge.

Das sind die sichersten Airlines der Welt
Platz 20: Air Berlin (Deutschland)
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Die zweitgrößte Airline Deutschlands hat sich in puncto Sicherheit nichts vorzuwerfen, da es seit ihrer Gründung bisher weder einen tödlichen Unfall noch einen Flugzeugverlust gab. Allerdings kam es in den vergangenen Jahren zu mehreren kritischen Zwischenfällen. Für die Top 15 hat es daher mit dem Index 0,025 nicht gereicht.

Einmal im Jahr stellt das Flugunfallbüro Jacdec für das Fachmagazin „Aero International“ ein Sicherheitsranking der 60 größten Fluggesellschaften auf. Die Sicherheit berechnet sich nach der Anzahl der Ausfälle pro Flugkilometer, gewichtet um die Schwere des Unfalls und einen Landesfaktor. Da alle Unfälle der vergangenen 30 Jahre zeitlich gewichtet in die Statistik eingehen, schneiden viele Airlines wegen schwerer Unglücke in der Vergangenheit schlecht ab.

Platz 19: Sichuan Airlines (China)
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Die chinesische Fluggesellschaft wurde 1986 gegründet, die Flotte besteht mittlerweile aus 106 Flugzeugen und bedient vor allem Ziele im asiatischen Raum. Größere Unglücke sind bislang ausgeblieben. Mit einem Index von 0,025 schafft es die Airline in die Top 20.

Platz 18: British Airways (Großbritannien)
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Mit einem Index von 0,020 landet die Fluggesellschaft immerhin in den Top 20. Dabei kommt es bei den Fliegern immer wieder zu Zwischenfällen. So waren jüngst in einem Superjumbo auf dem Weg von San Francisco nach London offenbar giftige Gase ausgetreten. Die Maschine wurde nach Vancouver umgeleitet, konnte ihren Flug aber anschließend fortsetzen.

Platz 17: Delta Airlines (USA)
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Delta gehört zu den größten Fluggesellschaften der Welt. Den letzten Zwischenfall gab es im März 2015, als eine Maschine bei der Landung in New York von der Landebahn rutschte und gegen einen Erdwall prallte. Dabei wurden 23 Passagiere leicht verletzt. Mit einem Index von 0,018 landet Delta Air Lines dennoch in den Top 20.

Platz 16: Air Canada (Kanada)
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Die kanadische Fluggesellschaft landet mit einem Index von 0,018 auf dem 16. Rang. Zuletzt kam es im März 2015 zu einem Zwischenfall bei schlechtem Wetter: Ein Airbus setzte beim Flug von Toronto nach Halifax bei der Landung vor der Landebahn auf. Insgesamt 23 Insassen wurden verletzt.

Platz 15: All Nippon Airways (Japan)
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Auf Rang 15 der sichersten Fluggesellschaften steht All Nippon Airways. Im Jahr 2013 hatte ANA von Air Transport World (ATW) den Preis „Airline of the Year 2013“ erhalten. Nach Triebwerksproblemen im selben Jahr rutschte die Airline vom Spitzenplatz aus der Top Ten. ANA erreicht den Wert von 0,018 – das macht Platz 15.

Platz 14: Virgin Atlantic Airways (Großbritannien)
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Die Flotte der Virgin Atlantic besteht aus 38 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 8,4 Jahren. Jährlich befördert die Airline 5,3 Millionen Passagiere – bisher ohne jeden Absturz. Der Index liegt aktuell bei 0,017.

Gestartet ist Flynas im Jahr 2007 als Nas Air. 2015 flog sie erstmals in die schwarzen Zahlen. Auf ihrem Hauptmarkt Saudi-Arabien erwächst ihr inzwischen vielfältige Konkurrenz. 2016 erhielten die Gesellschaften Saudi Gulf Airlines und Nesma dort eine Fluglizenz. Außerdem kündigte die staatliche Saudi Arabian Airlines an, sie wolle 2017 mit Flyadeal eine eigene Billigfluggesellschaft an den Markt bringen. Bis 2020 soll diese über 50 Flugzeuge verfügen. Außerdem hat die zu Qatar Airways gehörende Al-Maha eine Fluglizenz für Saudi-Arabien beantragt.

  • rtr
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