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Folgen des Germanwings-Unglücks Lufthansa erwägt unangemeldete Pilotenchecks

Nachdem im März der Copilot ein Germanwings-Flugzeug bewusst zum Absturz gebracht hat, denkt Lufthansa-Chef Spohr über unangemeldete Medizin-Checks für Piloten nach. Psychische Probleme könnten so besser erkannt werden.
22.05.2015 - 10:31 Uhr 1 Kommentar
Die Fluggesellschaft prüft Maßnahmen, um den psychischen Gesundheitszustand von Piloten besser kontrollieren zu können. Quelle: dpa
Piloten der Lufthansa

Die Fluggesellschaft prüft Maßnahmen, um den psychischen Gesundheitszustand von Piloten besser kontrollieren zu können.

(Foto: dpa)

Frankfurt Als Konsequenz aus dem Germanwings-Absturz hält Lufthansa-Chef Carsten Spohr unangemeldete Medizin-Checks für Piloten für denkbar. In einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) vom Freitag nennt Spohr solche Tests als ein mögliches Mittel, um Unsicherheiten über den psychischen Gesundheitszustand von Piloten zu verringern. Es müsse auch geprüft werden, in welchen Fällen Flugärzte von ihrer Schweigepflicht entbunden werden könnten.

Ein Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings war am 24. März auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen zerschellt. Wie die französische Untersuchungsbehörde Bea feststellte, hatte der 27 Jahre alte Copilot bewusst den tödlichen Sinkflug eingeleitet, während der Pilot nicht im Cockpit war. Bei dem Unglück starben alle Menschen an Bord, unter ihnen 72 Deutsche. Der Copilot soll psychische Probleme gehabt haben.

Hinweise auf psychische Störungen könnte die regelmäßige Einnahme von Antidepressiva geben, die allerdings auch bei chronischen Schmerzen verordnet werden, berichtet die „FAZ“.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Folgen des Germanwings-Unglücks: Lufthansa erwägt unangemeldete Pilotenchecks"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Der Flug hätte ungefähr eine Stunde gedauert. Aber wie auf dem Hinflug war der Pilot auch beim Unglücksflug zeitweise nicht im Cockpit. Warum? Kann man nicht verlangen daß der Pilot eine Stunde an seinem sehr sicherheitsrelevanten Arbeitsplatz verweilen muß?

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