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Forderung der Regierung Alitalia-Chef soll zurücktreten

Der Chef der mit Verlust arbeitenden staatlichen Fluggesellschaft Alitalia, Francescoi Mengozzi, ist von der Regierung in Rom zum Rücktritt aufgefordert worden.

HB ROM. Die Regierung wünsche, dass Generaldirektor Marco Zanichelli den Posten von Mengozzi übernehme, hieß es in der Mitteilung der Regierung am Freitag in Rom weiter.

In Unternehmenskreisen wird damit gerechnet, dass Mengozzi der Aufforderung der Regierung folgen und auf der Board-Sitzung seinen Rücktritt ankündigen wird. Mengozzi hatte zuvor einen Sanierungsplan vorgelegt, der den Abbau von 2700 Stellen vorsieht. Die Regierung hatte den Plan wegen des Widerstands der Gewerkschaften aber nicht genehmigt.

Alitalia wird nach Schätzungen für 2003 einen operativen Verlust von mehr als 400 Millionen Euro ausweisen. Die Fluggesellschaft hofft bei einem Abbau von 2700 Stellen in zwei Jahren in die Gewinnzone zurückkehren zu können und damit den Weg zur geplanten Fusion mit Air France und KLM zu ebnen. Berlusconi sagte, die Regierung werde beim Stellenabbau finanzielle Unterstützung anbieten, um damit Alitalia bei den Kosten zu helfen.

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