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Frankfurter Flughafen Fraport setzt Wachstumskurs fort – und bekräftigt Ausblick

Nach dem Boom-Jahr 2018 wächst der Frankfurter Flughafen weiter, allerdings etwas schwächer. Fraport erreicht trotzdem seine geschäftlichen Ziele – und bestätigt die Prognose.
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„Insbesondere freut mich, dass wir die Passagierzufriedenheit trotz hoher Spitzenbelastungen weiter steigern und die Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen reduzieren konnten.“ Quelle: Reuters
Stefan Schulte, Fraport

„Insbesondere freut mich, dass wir die Passagierzufriedenheit trotz hoher Spitzenbelastungen weiter steigern und die Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen reduzieren konnten.“

(Foto: Reuters)

Frankfurt Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport profitiert weiter vom weltweiten Wachstum des Luftverkehrs. Der auch international stark vertretene MDax-Konzern verzeichnete im zweiten Quartal dieses Jahres einen bereinigten Umsatz von 835,4 Millionen Euro.

Das waren 5,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Mittwoch berichtete. Aus diesem Wert sind Erlöse im Zusammenhang mit Ausbauinvestitionen an den internationalen Beteiligungsflughäfen herausgerechnet.

Der Gewinn des Konzerns stieg im Quartal wegen eines besseren Finanzergebnisses um 13 Prozent auf 136,9 Millionen Euro. Nach sechs Monaten steht unter dem Strich nun ein Gewinn von 164,9 Millionen Euro. Insbesondere am heimischen Drehkreuz, in der peruanischen Stadt Lima, in den USA sowie an den griechischen Regionalflughäfen machte Fraport nach eigenen Angaben bessere Geschäfte.

Weltweit betreibt Fraport in unterschiedlichen Beteiligungsverhältnissen 25 Flughäfen und verwaltet an mehreren US-Flughäfen Einzelhandelsflächen. Das Drehkreuz Frankfurt hat 2018 zum Konzernergebnis 61,5 Prozent beigetragen, der übrige Gewinn stammt aus dem Ausland.

Man habe sich in einem schwierigen Umfeld ordentlich geschlagen, kommentierte Vorstandschef Stefan Schulte die Halbjahreszahlen in einer Mitteilung. „Insbesondere freut mich, dass wir die Passagierzufriedenheit trotz hoher Spitzenbelastungen weiter steigern und die Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen reduzieren konnten.“ Man werde weiter intensiv daran arbeiten, die Prozesse zu optimieren.

In Frankfurt ist die Passagierzahl in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent gewachsen. Auch an den Beteiligungsflughäfen stieg die Zahl der Fluggäste mit Ausnahme der Standorte Varna und Burgas an der bulgarischen Goldküste und des türkischen Antalya. Der Fraport-Vorstand rechnet für Frankfurt auch für das Gesamtjahr mit einem Zuwachs von 2 bis 3 Prozent. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Passagiere mit einem Plus von 7,8 Prozent deutlich stärker gewachsen.

Der Konzern bestätigte zudem die Prognosen für das Gesamtjahr. Danach soll das Konzernergebnis zwischen 420 Millionen und 460 Millionen Euro liegen nach 505,7 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Mehr: Das künftige Fraport-Vorstandsmitglied sieht viel Potenzial in der Kooperation mit dem Flugtaxi-Startup Volocopter. In Frankfurt sollen Testflüge stattfinden.

  • dpa
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