Frankreich Weitere Selbstmorde bei France Télécom

Fünf Selbstmorde innerhalb von zwei Wochen haben bei France Télécom Besorgnis ausgelöst. Bislang sei allerdings unklar, ob diese Fälle mit den Arbeitsbedingungen in dem Unternehmen zu tun haben, berichtete die Zeitung "Le Parisien" am Samstag.
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Eingang der Zentrale der France Télécom in Paris. Seit dem Beginn der Krise hat es insgesamt 58 Suizide in dem Unternehmen gegeben. Quelle: ap

Eingang der Zentrale der France Télécom in Paris. Seit dem Beginn der Krise hat es insgesamt 58 Suizide in dem Unternehmen gegeben.

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dpa PARIS. Die Gewerkschaften forderten eine Untersuchung. Das Unternehmen wollte sich zunächst nicht äußern. Damit ist die Zahl der Fälle in diesem Jahr auf 23 gestiegen. Seit Beginn der Krise 2008 hat es insgesamt 58 Suizide in dem Unternehmen mit mehr als 100 000 Angestellten gegeben.

Im vergangenen Juli war erstmals ein Todesfall als Arbeitsunfall anerkannt worden. Der 51-Jährige hatte in seinem Abschiedsbrief die Arbeitsbedingungen ausdrücklich als Grund für den Suizid genannt. Die Angehörigen können dadurch eine Hinterbliebenenrente erwarten.

Ein Anfang des Jahres veröffentlichter Untersuchungsbericht erhob schwere Vorwürfe gegen die mittlerweile abgelöste Konzernspitze.

Darin ist unter anderem von Mobbing die Rede. Auf Warnungen von Gewerkschaften, Betriebsärzten und Krankenkassen sei völlig unzureichend reagiert worden.

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  • Es ist ein grosser Fortschritt, dass diese Suizide als Arbeitsunfälle anerkannt wurden. Das ermöglicht der Arbeitsinspektion, zu ermitteln und die Arbeitsbedinungen bei der Telecom in bezug auf psycho sozialen Risiken zu untersuchen und vom Arbeitgeber eine Risiko evaluation zu verlangen.

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