Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Französischer Zughersteller Alstom verdoppelt das Neugeschäft und hofft weiter auf eine Zugfusion mit Siemens

Der französische Hersteller sieht Fortschritte bei der geplanter Zugfusion mit Siemens. Ob die Kartellbehörden der selben Meinung sind ist fraglich.
Kommentieren
Zugfusion: Alstom verdoppelt Neugeschäft und sieht Fortschritte Quelle: Reuters
TGV von Alstom

Die Franzosen gehen gut aufgestellt in die geplante Zugfusion mit Siemens.

(Foto: Reuters)

ParisDer französische Zughersteller Alstom zeigt sich vor der geplanten Fusion mit der Bahnsparte von Siemens in guter Verfassung. Im dritten Quartal (per Ende Dezember) verdoppelte Alstom das Neugeschäft auf 3,4 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Paris mitteilte. Der Umsatz stieg um 10 Prozent auf 2 Milliarden Euro.

Nach neun Monaten verbuchte Alstom einen Auftragseingang von 10,5 Milliarden Euro und einen Auftragsbestand von 39,7 Milliarden Euro. Der Umsatz legte in diesem Zeitraum um 18 Prozent auf 6 Milliarden Euro zu. Für das Gesamtjahr 2018/19 erwartet Alstom einen Umsatz von rund 8 Milliarden Euro.

Bei der geplanten Fusion mit dem Zuggeschäft von Siemens sieht Alstom nach eigenen Angaben Fortschritte. „Die vorgeschlagene Kombination von Alstom mit Siemens Mobility, inklusive des Antriebsgeschäfts, ist im vergangenen Quartal fortgeschritten“, teilte Alstom am Donnerstag mit.

Alstom und Siemens hätten Zugeständnisse vor allem in der Signaltechnik aber auch bei Zügen gemacht. Dieses Paket sei angemessen. Alstom rechnet mit einem Abschluss des Geschäfts im ersten Halbjahr.

Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hatte in den vergangenen Wochen mehrfach schwere wettbewerbsrechtliche Bedenken gegen den geplanten Zusammenschluss geäußert, während die Regierungen Deutschlands und Frankreichs die Fusion begrüßen.

Siemens und Alstom argumentieren mit der drohenden Konkurrenz durch den chinesischen Branchenriesen CRRC, der man so begegnen müsse. Die Unternehmen hatten den EU-Wettbewerbshütern Insidern zufolge weitere Zugeständnisse angeboten, um Bedenken auszuräumen.

Insgesamt umfassen die Zusagen der Konzerne rund 4 Prozent des Umsatzes. Mehrere europäische Kartellbehörden, unter anderem die deutsche, haben jedoch kritisiert, dass dies zu wenig sei. Eine Entscheidung der Kommission wird für den 18. Februar erwartet.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Französischer Zughersteller - Alstom verdoppelt das Neugeschäft und hofft weiter auf eine Zugfusion mit Siemens

0 Kommentare zu "Französischer Zughersteller: Alstom verdoppelt das Neugeschäft und hofft weiter auf eine Zugfusion mit Siemens"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.