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Franzosen zu großen Zugeständnissen bereit – Am Donnerstag letzte Präsentationsrunde Veolia lässt im Bieterwettstreit um Gelsenwasser nicht locker

Der zweitgrößte Wasserversorger der Welt, die französische Veolia, hat gute Chancen auf eine Minderheitsbeteiligung am größten deutschen Wasserversorger Gelsenwasser. Wie das Handelsblatt aus Verhandlungskreisen erfuhr, haben die Franzosen in dem Ende Januar begonnenen Bieterwettstreit die Nase vorn.

DÜSSELDORF. Zwar habe keines der insgesamt vier Angebote die Eigentümer von Gelsenwasser, die Dortmunder Stadtwerke AG (DSW) und die Stadtwerke Bochum GmbH (SWB), restlos überzeugt. Veolia habe jedoch mit weit reichenden Garantien für die Weiterentwicklung des Unternehmens und der verbindlichen Erklärung, Gelsenwasser auf dem deutschen Markt fast freie Hand zu lassen, einen relativen Vorteil für sich verbuchen können. Ein Sprecher der beiden Stadtwerke wollte sich hierzu auf Anfrage nicht äußern.

Nach einer zweiten Runde am 11. März findet heute die dritte und letzte Präsentation den vier potenziellen strategischen Investoren statt. Nach Informationen des Handelsblatts werden neben der börsennotierten Veolia die Emschergenossenschaft, der Ruhrverband und die Essener Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft im Verbund mit weiteren Stadtwerken den GelsenwasserEigentümern ihre Angebote für einen Minderheitsanteil vorlegen.

Nach dem Ende der Präsentationen und einer abschließenden internen Beratung wollen DSW und SWB kurzfristig entscheiden, ob und mit welchem Bieter konkrete Verhandlungen aufgenommen werden. Die Entscheidung soll bis Mitte April fallen.

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