Fünf Milliarden Euro fließen in den Haushalt Bund nimmt Abschied von der Post

Die KfW hat abermals Post- und Telekom-Aktien vom Bund übernommen. Das Geschäft hat einen Wert von fünf Milliarden Euro.

HB HAMBURG. Die KfW-Bankengruppe gab am Montag den Kauf von jeweils 7,3 Prozent an der Deutschen Post und der Deutschen Telekom bekannt. Das Geld sei bereits für den Haushalt 2005 verplant, hieß es.

„Der Post-Anteil des Bundes liegt jetzt bei null Prozent“, sagte eine Sprecherin der Kreditanstalt für Wiederaufbau. An der Deutschen Telekom sei der Staat noch mit 15,4 Prozent beteiligt. Nach älteren Angaben sollen diese Aktien bis Ende 2006 verkauft werden.

Die KfW hält nun 44,7 Prozent an der Post und 22,1 Prozent an der Telekom. Die Bankengruppe hatte zuletzt im Dezember 2004 Aktien der Telekom und im Januar 2005 Aktien der Post vom Bund erworben.

Um die Neuverschuldung nicht weiter ausufern zu lassen, lässt Eichel regelmäßig Anteile an den ehemaligen Staatsunternehmen Post und Telekom im Rahmen von so genannten Platzhaltergeschäften an die KfW verkaufen. Die Erlöse fließen in seinen Haushalt. Die KfW parkt die Pakete - bis es einen guten Zeitpunkt für den Verkauf an der Börse gibt.

Wie bei den früheren Geschäften erwarb die KfW die neuerliche Tranche mit einem Abschlag vom aktuellen Marktkurs. Gleichzeitig erhielt der Bund einen so genannten Besserungsschein, der ihm bei einem Weiterverkauf der Aktien an den Kapitalmarkt den Mehrerlös sichert.

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