Für Honorarerhöhungen Apotheker planen Streiks in drei Bundesländern

Nach den Ärzten wollen auch die Apotheker zum Protest die Arbeit niederlegen. Im Südwesten sind flächendeckende Streiks geplant. Die von der Regierung vorgesehene Honorarerhöhung reicht den Verbänden nicht.
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Streik! Erst die Ärzte, nun die Apotheker gehen in den Arbeitskampf. Quelle: dpa

Streik! Erst die Ärzte, nun die Apotheker gehen in den Arbeitskampf.

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EsslingenDie Apotheker wollen am kommenden Mittwoch (12. September) in drei Bundesländern im Südwesten in den Warnstreik treten. „Nach punktuellen Maßnahmen gehen wir jetzt gemeinsam mit den Apothekerverbänden in Rheinland-Pfalz und im Saarland in die Fläche“, sagte der Präsident des Landesapothekerverbandes (LAV) Baden-Württemberg, Fritz Becker, am Mittwoch in Esslingen. „Die Politik muss spüren, dass es uns ernst ist.“

Im Streit um Honorarerhöhungen mit dem Bund traten in Baden-Württemberg am Mittwoch bundesweit erstmals Apotheker punktuell in Warnstreiks. In der Stadt Esslingen und der Region Sigmaringen beteiligten sich nach LAV-Angaben rund 60 Apotheken. Kunden wurden nur durch die Notfallklappe bedient.

  • dapd
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4 Kommentare zu "Für Honorarerhöhungen: Apotheker planen Warnstreiks in drei Bundesländern"

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  • Informieren Sie sich bitte das die Anzahl der Apotheken nichts mit den Kosten für die Krankenkassen und die Versicherten zu tun hat, die Honorierung erfolgt allein
    über die von den Ärtzen verordneten Packungen. Insofern kann es Ihnen persönlich egal sein wieviele Apotheken in ihrer Gemainde sind. Tipp: Beschäftigen Sie sich lieber mal mit den rund 5% Verwaltunggskosten der Krankenkassen.
    Pro Mitarbeiter der Krankenkassen summiern sich die jährlichen Ausgaben auf fast 70000 €, die Angestellten der Apotheken werden mit einem jährl Durchschnittsbruttogehalt von 30000 € entlohnt!

  • Re: Stinksauer
    Wir haben hier auf dem Land im Umkreis von 20 km 2 Apotheken, aber immerhin 7 Autowerkstätten und 8 Friseure! Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vom Obst- und Gemüsehändler vergleichen!

  • Es waren in Deutschland 2011 17577 selbständige Apothekenleiter in öffentlichen Apotheken (incl. Filialen) und nicht 21300. Hier wurde die Apothekenzahl mit Apothekleitern gleichgesetzt, was aber nicht stimmt. Es gibt viele Filialapotheken, aber Filialleiter sind angestellte Apotheker und nicht selbstständige. Die Apothekendichte ist in Deutschland im europäischen Mittelfeld, mit stark sinkender Tendenz. Jede Woche schließen zur Zeit ca. 6 Apotheken.

  • Wir haben hier sage und schreibe 24 Apotheken aber nur drei Obst- und Gemüsehändler in unserer 40.000-Seelen-Gemeinde. Normal finde ich das nicht.

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