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Gebührenstreit Fortschritte zwischen Lufthansa und Fraport

Sie streiten sich über Gebühren am Frankfurter Flughafen und konnten jetzt Fortschritte erzielen: Lufthansa und Fraport wollen die Partnerschaft vertiefen. Auslöser des Konflikts: Gebührennachlässe für Ryanair.
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Die Lufthansa und der Flughafenbetreiber Fraport streiten sich über Gebührennachlässe für den Rivalen Ryanair. Quelle: Reuters
Frankfurter Flughafen

Die Lufthansa und der Flughafenbetreiber Fraport streiten sich über Gebührennachlässe für den Rivalen Ryanair.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die Deutsche Lufthansa und der Flughafenbetreiber Fraport kommen sich in ihrem Streit über die Gebühren am Frankfurter Flughafen näher. In den Verhandlungen über eine kurzfristige Kostenentlastung und Wachstum zwischen Fraport und Lufthansa seien Fortschritte erzielt worden, teilten beide Unternehmen am Mittwoch mit. Die mittel- und langfristige Partnerschaft beider Gesellschaften solle vertieft werden. Damit solle nachhaltiges Wachstum am Standort Frankfurt, eine effizientere Nutzung der Infrastruktur und eine Reduzierung der Kosten erzielt werden.

Die Lufthansa hatte Fraport wegen Gebührennachlässen für den Rivalen Ryanair am größten deutschen Flughafen mit Konsequenzen gedroht. Hintergrund des Streits sind die neuen Flughafengebühren in Frankfurt. Fraport-Chef Stefan Schulte wollte mit dem Vorstoß vor allem neue Fluglinien an den Rhein-Main-Flughafen locken. Ryanair wird mit den neuen Gebühren aus Sicht der Lufthansa bevorzugt. Der Lufthansa entsteht dadurch auf ihren Europa-Strecken nach eigenen Angaben ein finanzieller Nachteil von 200 Millionen Euro.

  • rtr
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