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Genehmigung mit Auflagen Behörde gibt Etihad für Air-Berlin-Deal grünes Licht

Die Kontrolle über das Unternehmen sollen weiter Europäer behalten: Das ist eine der Auflagen, mit denen das Luftfahrtbundesamt nun Etihad den Einstieg bei Air Berlin erlaubt. Der Deal ist an weitere Bedingungen geknüpft.
11.12.2014 Update: 11.12.2014 - 14:50 Uhr Kommentieren
So könnte es enden: Nahe der neuen Fußballakademie in Manchester ist nun schon eine Straße nach dem Sponsor Etihad benannt. Bei Air Berlin sollen trotz des Etihad-Einstiegs Europäer die Kontrolle behalten. Quelle: AFP

So könnte es enden: Nahe der neuen Fußballakademie in Manchester ist nun schon eine Straße nach dem Sponsor Etihad benannt. Bei Air Berlin sollen trotz des Etihad-Einstiegs Europäer die Kontrolle behalten.

(Foto: AFP)

Berlin Die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin kann trotz des Einstiegs der arabischen Etihad weiter auf seine Luftverkehrsrechte in Europa bauen. Die Beteiligung von Etihad sei unter Auflagen genehmigt worden, sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums am Donnerstag in Berlin. Das Luftfahrtbundesamt werde einen entsprechenden Bescheid in Kürze versenden. Ein Air-Berlin-Sprecher zeigte sich nicht überrascht: „Damit haben sich unsere bisherigen Aussagen, dass Air Berlin innerhalb aller gesetzlicher Regularien operiert, bestätigt“, sagte er.

Für Air Berlin ist die Anerkennung als europäische Gesellschaft wichtig, da davon Landerechte abhängen. Bei einem Nein der Regierung wäre es für Air Berlin aus Sicht von Experten eng geworden: Der Lufthansa-Konkurrent hätte seine deutsche Betriebsgenehmigung und die Anflugrechte für Deutschland und Europa verloren. Die meisten Strecken hätten wohl eingestellt werden müssen.

Air Berlin steht bereits unter Druck, da das Luftfahrtbundesamt die Gemeinschaftsflüge mit Etihad (Code Sharing) kürzlich untersagte. Sie stünden nicht im Einklang mit den Luftverkehrsabkommen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Deutschland.

Etihad ist mit knapp 30 Prozent an Air Berlin beteiligt und hat dem Unternehmen unter anderem mit einer Wandelanleihe in Höhe von 300 Millionen Euro unter die Arme gegriffen.

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    Zu den Behörden-Auflagen zählen nach Angaben aus Branchenkreisen unter anderem, dass im Aufsichtsgremium von Air Berlin mehrheitlich EU-Bürger sitzen müssen. Die Sitzungsprotokolle dort müssten zudem dem Luftfahrtbundesamt vorgelegt werden.

    • rtr
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