Gerangel um Fluggesellschaft Alitalia droht Verstaatlichung – bei Lufthansa wächst der Frust

Der Alitalia-Verkauf geht nicht voran. Die noch amtierende Regierung will die Bieterfrist verschieben. Und die Wahlsieger diskutieren Verstaatlichung.
Ein Airbus von Alitalia in Malta: Wegen der guten Nachfrage bildet die insolvente Fluggesellschaft nun wieder Piloten aus. Quelle: Reuters
Gerangel um Alitalia

Ein Airbus von Alitalia in Malta: Wegen der guten Nachfrage bildet die insolvente Fluggesellschaft nun wieder Piloten aus.

(Foto: Reuters)

FrankfurtKeine Regierung, keine Entscheidungen. Das gilt im Moment für viele industriepolitische Baustellen in Italien, vor allem aber für die zum Verkauf stehende, insolvente Fluggesellschaft Alitalia.

Gab es bisher einen präzisen Zeitplan, wird der nun immer mehr zur Makulatur. Die noch amtierende Regierung von Paolo Gentiloni bereitet gerade ein Dekret vor, mit dem die am 30. April auslaufende Frist für Kaufangebote um sechs Monate verschoben wird. Ursprünglich sollte der Insolvenzverwalter zum Monatsende exklusive Verhandlungen mit einem der Bieter führen.

 
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